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74. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

74. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibt’s am Dienstag, den 07. August, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

Benjamin Bergemann berichtet Aktuelles aus dem gemeinnützigen Verein Digitale Gesellschaft

Patty Luzina, Maximilian Böhme + Markus stellen die Privacy Week Berlin vor, an der sich auch die Digitale Gesellschaft beteiligt.

Matthias Monroy referiert über „Elektronische Beweismittel“. Die EU-Kommission will die Herausgabe von Inhaltsdaten, Verkehrsdaten und
Bestandsdaten durch die Internetdienstleister erleichtern.

Marie Bröckling berichtet zur Welle der neuen Polizeigesetze (Bayern, NRW, Sachsen, Niedersachsen).

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa074– gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick:

Am 03. Juli fand unser 73. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es die Videos hier zum Nachschauen.

Im Mai teilte der Bundesnachrichtendienst mit, den illegalen Betrieb der sogenannten VerAS-Datenbank eingestellt zu haben. In dieser Datenbank verknüpft der Auslandsgeheimdienst Telefonie-Metadaten aus seiner strategischen Überwachung und bildet somit Netzwerke ab. Ende 2017 hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig jedoch entschieden, dass dem BND dafür die Rechtsgrundlage fehle. Im konkreten Fall hatte die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) dagegen geklagt und Recht bekommen. Der BND durfte die Daten der Organisation nicht mehr verarbeiten. Mit Hilfe einer Online-Aktion sorgte ROG jedoch dafür, dass binnen weniger Tage über 2000 Anträge auf VerAS-Löschung beim BND eingingen – und der Dienst den illegalen Betrieb gänzlich beendete. In seinem Vortrag erläutert ROG-Referent Daniel Moßbrucker die Strategie hinter dem Fall und erzählt, warum gerade eine Journalistenorganisation dieses Projekt angegangen ist.
Mehr dazu unter: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/bnd-beendet-illegale-datenverarbeitung/

Selbst eine Datenschützer kann es heutzutage passieren, dass er sich in einer Umkleidekabine durch Überwachungskameras nackt abfilmen lässt. Denn wer rechnet schon damit, dass Unternehmen meinen, Menschen nackt abzufilmen sei normal? Katharina Nocun nahm diesen Vorfall zum Anlass, um sich einmal genauer anzuschauen, welche Datenspur sie in den letzten Jahren hinterlassen hat. Für ihr Buch „Die Daten, die ich rief“ (Lübbe 2018) hat sie versucht sich ein Bild davon zu machen, wer eigentlich was über sie weiß. Dafür hat sie unter anderem gefragt, was Amazon über ihr Klickverhalten weiß und in welchen Datenbanken der Polizei sie einen Eintrag hat.
Weitere Infos gibt es hier: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/politik-und-gesellschaft/die-daten-die-ich-rief/id_6549526

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

 

Newsletter Juni

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
im Juni stand die Upload-Filter Regelung im Zentrum unserer politischen Arbeit. Dazu haben wir mit Blogbeiträgen und in einem Offenen Brief – gemeinsam mit vielen weiteren (europäischen) Organisationen – unsere Meinung zur Geltung gebracht. Heute haben wir einen vorläufigen Erfolg errungen: das Europäische Parlament hat dem Mandat des JURI-Ausschusses widersprochen. Es bleibt weiterhin viel zu tun.
Außerdem haben wir uns in einem Offenen Brief zur Vorratsdatenspeicherung geäußert.
Aktuell suchen wir ein/e politische Referent/in mit juristischem Sachverstand (Advocacy Manager/in): https://digitalegesellschaft.de/uber-uns/jobs-und-praktika/ (bitte verbreiten!)
Die Digiges bleibt angewiesen auf eure ideelle und materielle Unterstützung.

1. Auch Meinungsfreiheit stirbt Schritt für Schritt
2. Vorratsdatenspeicherung: Kommission muss offenen Bruch des Europarechts endlich beenden
3. Für die Freiheit, Informationen ohne Überwachung auszutauschen
4. Wir suchen: politische Referent/in mit juristischem Sachverstand
5. In digitaler Gesellschaft
6. Netzpolitischer Abend
7. DigiGes in den Medien

1. Auch Meinungsfreiheit stirbt Schritt für Schritt
Der  #SaveYourInternet Tag (12. Juni) ist Anlass, erneut an die geplante Gefährdung der Meinungsfreiheit zu erinnern. Im Februar 2018 hat ein  Bündnis aus Wirtschaftsverbänden, Bürgerrechtsorganisationen und  digitaler Zivilgesellschaft in einem offenen Brief die Forderung gestellt, die Europäische Upload-Filter-Regelung zu verhindern. Plattformen, die Inhalte Dritter speichern, sollen verpflichtet werden, „vermeintliche  Urheberrechtsverletzungen mittels eines sogenannten Upload-Filters zu  unterbinden, bevor die Inhalte auf die Plattform hochgeladen werden. Am 20.Juni fand die Abstimmung im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (JURI-Ausschuss) statt.
Unseren Blogbeitrag findet ihr unter:
https://digitalegesellschaft.de/2018/06/auch-meinungsfreiheit-stirbt-schritt-fuer-schritt/

2. Vorratsdatenspeicherung: Kommission muss offenen Bruch des Europarechts endlich beenden
Am 25. Juni haben sich über 60 Unterzeichner*innen, darunter neben zivilgesellschaftlichen Organisationen und Netzwerken auch zahlreiche Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen aus ganz Europa, in einem offenen Brief bei der Europäischen Kommission beschwert.  Mit der Aktion ruft das Bündnis die Kommission dazu auf, endlich  konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um einen seit Jahren fortdauernden Verstoß gegen EU-Grundrechte zu beenden.
Die Aktionsseite des Bündnisses findet ihr hier:
http://stopdataretention.eu/
Den offenen Brief im Wortlaut finden ihr hier (.pdf):
http://stopdataretention.eu/stop_data_retention_open_letter.pdf
Unseren Blogbeitrag findet ihr hier:
https://digitalegesellschaft.de/2018/06/vds-offener-brief/

3. Für die Freiheit, Informationen ohne Überwachung auszutauschen
Am 5. Juli 2018 sollten die Abgeordneten des  Europaparlaments darüber entscheiden, welchen Stellenwert sie dem  Urheberrecht im Verhältnis zu Meinungsfreiheit und demokratischen  Grundrechten einräumen wollen. Mit mehr als 145 europäischen Organisationen aus den Bürger- und  Menschenrechtsbewegungen, mit Journalist*innen, Vertreter*innen aus Bibliotheken und Forschungsinstitutionen und vielen anderen fordern wir die Abgeordneten in einem offenen Brief  auf, gegen die Artikel 11 und 13 der EU_Urheber*innenrechtsreform zu  stimmen. Bereits Anfang dieses Jahres (27.2.2018) haben wir uns in einem Offenen  Brief an die Mitglieder des Europäischen Parlaments gewandt: Europäische Upload-Filter-Regelung verhindern
Mehr Infos dazu unter:
https://digitalegesellschaft.de/2018/07/fuer-die-freiheit-informationen-ohne-ueberwachung-auszutauschen/
Den Offenen Brief findet ihr unter:
https://digitalegesellschaft.de/wp-content/uploads/2018/02/OffenerBrief_UploadFilter_Voss.pdf

4.  Wir suchen: politische Referent/in mit juristischem Sachverstand (Advocacy Manager/in)
Der Digitale Gesellschaft e.V. sucht zum nächstmöglien Zeitpunkt eine/n politische/n Referent/in (Advocacy Manager/in) für 32h pro Woche und zunächst befristet für ein Jahr.
Die Stelle umfasst unter anderem folgende Aufgaben: Formulierung politischer Positionspapiere, Stellungnahmen und Analysen und die Beobachtung des netzpolitischen Geschehens in Deutschland und der EU.
Zur Wahrnehmung dieser Aufgaben erwarten wir von den Bewerber/innen außerdem:
ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise in den  Rechtswissenschaften,
hervorragende Kenntnisse im Themenbereich Netzpolitik sowie zu Grund- und Verbraucherrechten im digitalen Raum, Überblick über thematisch einschlägige Diskussionen, Prozesse und die Rechtsentwicklung auf Bundes- und Europaebene.
Bewerbungen bitten wir bis einschließlich 03.08.2018 an vorstand@digitalegesellschaft.de zu richten. Die Auswahlgespräche sind für Anfang/Mitte August geplant.
Mehr dazu unter:
https://digitalegesellschaft.de/2018/07/stellenanzeige-advocacy-manager/

5. „In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM
Zurzeit  geben wir unserem Format auf FluxFM eine kleine Pause. Wenn wir wieder auf Sendung gehen, werden wir alle neuen Folgen vorher auf  unserem  Blog  und auf Twitter ankündigen. Die Mitschnitte werden wir wie  gewohnt  auf  unseren Youtube- und Soundcloud Kanälen hochladen.
Sämtliche Video-Aufzeichnungen findet Ihr hier:
 https://www.youtube.com/embed/11s3cGlWYgk
Sämtliche Audio-Mitschnitte findet Ihr hier:
 https://soundcloud.com/digiges/

6. Netzpolitischer Abend
Der nächste Netzpolitische Abend findet statt am Dienstag, 07.08.2018, wie gewohnt um 20:00 Uhr in der c-base in Berlin.
Programm:
In Kürze unter https://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/netzpolitischer-abend/ zu finden.
Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20:00 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.
Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa074 Gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn Ihr nicht vor Ort sein könnt.

7. Videos vom letzten Netzpolitischen Abend
Am  03. Juli fand unser 73. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen  unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es die Videos hier  zum Nachschauen.

Im Mai teilte der Bundesnachrichtendienst mit, den illegalen Betrieb der sogenannten VerAS-Datenbank eingestellt zu haben. In dieser Datenbank verknüpft der Auslandsgeheimdienst Telefonie-Metadaten aus seiner strategischen Überwachung und bildet somit Netzwerke ab. Ende 2017 hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig jedoch entschieden, dass dem BND dafür die Rechtsgrundlage fehle. Im konkreten Fall hatte die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) dagegen geklagt und Recht bekommen. Der BND durfte die Daten der Organisation nicht mehr verarbeiten. Mit Hilfe einer Online-Aktion sorgte ROG des weiteren dafür, dass binnen weniger Tage über 2000 Anträge auf VerAS-Löschung beim BND eingingen – und der Dienst den illegalen Betrieb gänzlich   beendete. In seinem Vortrag erläutert ROG-Referent Daniel Moßbrucker  die  Strategie hinter dem Fall und erzählt, warum gerade eine Journalistenorganisation dieses Projekt angegangen ist.
Mehr dazu unter: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/bnd-beendet-illegale-datenverarbeitung/

Das Buch „Die Daten, die ich rief” ist gerade erschienen. Selbst eine* Datenschützer* kann es heutzutage passieren, dass er* sich in einer Umkleidekabine durch Überwachungskameras nackt abfilmen lässt. Denn wer rechnet schon damit, dass Unternehmen meinen, Menschen nackt abzufilmen, sei normal? Katharina Nocun nahm diesen Vorfall zum Anlass,
um sich einmal genauer anzuschauen, welche Datenspur sie in den letzten Jahren hinterlassen hat. Für ihr Buch „Die Daten, die ich rief“ (Lübbe 2018) hat sie versucht sich ein Bild davon zu machen, wer eigentlich was über sie weiß. Dafür hat sie unter anderem gefragt, was Amazon über ihr Klickverhalten weiß und in welchen Datenbanken der Polizei sie einen Eintrag hat.
Weitere Infos gibt es hier: https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/politik-und-gesellschaft/die-daten-die-ich-rief/id_6549526

Ohne Videoaufnahme blieb der informative Vortrag von Marita Wiggerthale (Oxfam). Nachzulesen ist einiges auf den Seiten:
http://www.konzernmacht.de
Plattformpapier:
DE: https://www.oxfam.de/system/files/plattformpapier_initiative_konzernmacht_beschraenken.pdf
EN: https://www.oxfam.de/system/files/plattformpapier_initiative_konzernmacht_beschraenken_englisch.pdf

8. DigiGes in den Medien
Frankfurter Allgemeine – Lost in Datenschutz: Informationsportal zur DSGVO
http://www.fr.de/leben/computer_internet/news/lost-in-datenschutz-informationsportal-zur-dsgvo-a-1520392
t3n – Chaos Computer Club: So tickt der wichtigste Hackerverein Deutschlands
https://t3n.de/magazin/chaos-computer-club-246437/
IT Business – Informationsportal zur DSGVO
https://www.it-business.de/dsgvo-fuer-verbraucher-a-722775/
netzpolitik.org – Bündnis an EU-Kommission: Schluss mit der Vorratsdatenspeicherung
https://netzpolitik.org/2018/buendnis-an-eu-kommission-schluss-mit-der-vorratsdatenspeicherung/

Der Kampf für digitale Grundrechte ist nicht umsonst – Die Digitale Gesellschaft bleibt auf Spenden angewiesen und freut sich über Fördermitglieder.

IBAN: DE88 4306 0967 1125 0128 00
BIC: GENODEM1GLS (44789 Bochum)

oder: https://digitalegesellschaft.de/unterstuetzen/
und
https://digitalegesellschaft.de/wp-content/uploads/2012/11/Antrag-auf-F%C3%B6rdermitgliedschaft.pdf

73. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

73. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibt’s am Dienstag, den 03. Juli, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

Daniel Moßbrucker redet über das Ende illegaler Datenverarbeitung durch den BND.

Marita Wiggerthale stellt den Entwurf „Digitale Konzernmacht in den Griff bekommen“ vor.

Katharina Nocun stellt ihr Buch „Die Daten, die ich rief“ vor.

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa073– gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

00002-langer-atem-marathon-quelle

Rückblick:
Am 05. Juni fand unser 72. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es die Videos hier zum Nachschauen.

Das 2017 gegründete Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft stellt sich vor und gibt einen ersten Einblick in seine Forschung. In zwanzig interdisziplinären Forschungsgruppen untersucht das Institut die Auswirkungen, Chancen und Risiken des digitalen Wandels. Drei dieser Gruppen – „Demokratie und Digitalisierung“, „Quantifizierung und gesellschaftliche Regulierung“ und „Kritikalität softwarebasierter Systeme“ – skizzieren ihre Forschungsvorhaben. Mehr zum Weizenbaum-Institut gibt es unter: https://vernetzung-und-gesellschaft.de/

 

Gut eine Woche nachdem die neuen EU-Datenschutzregeln wirksam geworden sind, erläutert die kurze Präsentation vom Digitale Gesellschaft e.V., welche Rechte Verbraucher*innen haben und wie sie diese Rechte auch anwenden können. Das Auskunftsrecht, das Recht auf Datenübertragbarkeit, die Pflicht zu datenschutzfreundlichen Voreinstellungen und andere Themen zu den EU-Datenschutzregeln aus Sicht der Verbraucher*innen werden im Infoportal „Deine Daten. Deine Rechte.“ näher beleuchtet, das Julian Jaursch, politischer Referent im Digitale Gesellschaft e.V., ebenfalls vorstellt. Auf https://DeineDatenDeineRechte.de stehen Verbraucher*innen ein Onlinespiel, Erklärvideos, Texte und ein Lexikon zur Verfügung, darüber hinaus gibt es Musterschreiben zur Anwendung der Rechte.

Simon Sonnenberg stellt die heutigen Rahmenbedingungen der Informationsbeschaffung und -aufnahme, die Komplexität der Informationsfülle im Hinblick auf gesellschaftspolitische Themen und die Frage nach der eigenen Reflexivität unter diesen Rahmenbedingungen in den Fokus. Darauf aufbauend stellt er seinen Ansatz beispielhaft vor und leitet in Richtung einer Diskussion über, warum andere Wege der Informationsaufbereitung heute notwendig sind und ob sein Ansatz (affektiv, anschließend transparent und gewissermaßen spielerisch) hierfür zielführend ist.

Mehr unter: https://fakeodernews.de/pages/feed.php   oder auf  Social Media unter: https://www.facebook.com/fakeodernews/, https://www.instagram.com/fakeodernews/ und https://twitter.com/fakeodernews

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

Auch Meinungsfreiheit stirbt Schritt für Schritt

Der #SaveYourInternet Tag (12. Juni) ist Anlass, erneut an die geplante Gefährdung der Meinungsfreiheit zu erinnern. Im Februar 2018 hat ein Bündnis aus Wirtschaftsverbänden, Bürgerrechtsorganisationen und digitaler Zivilgesellschaft in einem offenen Brief die Forderung gestellt, die Europäische Upload-Filter-Regelung zu verhindern. Plattformen, die Inhalte Dritter speichern, sollen verpflichtet werden, „vermeintliche Urheberrechtsverletzungen mittels eines sogenannten Upload-Filters zu unterbinden, bevor die Inhalte auf die Plattform hochgeladen werden. Damit geht eine Umkehr der bewährten Haftungsprinzipien aus der E-Commerce-Richtlinie einher. Dies hätte gesellschaftlich und wirtschaftlich verheerende Folgen.“

Auch der gemeinnützige Verein „Digitale Gesellschaft“ spricht sich vehement gegen diese neue Art automatisierter Zensur aus. Am 20.Juni steht die Abstimmung im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (JURI-Ausschuss) an.

Der politische Geschäftsführer Volker Tripp stellte für das Bündnis fest: „Upload-Filter gefährden die Meinungs- und Informationsfreiheit im Netz. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeuten Upload-Filter eine permanente automatisierte Überwachung aller hochgeladenen Inhalte. Zugleich tragen Upload-Filter, anders als von den Befürwortern erhofft, nicht zu einer gerechten Entlohnung von Urheberinnen und Urhebern bei.“

Newsletter Mai

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
im Mai gab es viel Neues. Diesen Monat haben wir endlich unser Informationsprojekt zur Datenschutzgrundverordnung veröffentlicht, welches wir zuvor bei der re:publica am Anfang des Monats vorgestellt hatten. In diesem Monat ist auch der Dokumentarfilm „The Cleaners“ Cyber Content-Moderatoren auf den Philippinen veröffentlicht worden. Zudem haben wir die Bundesweiten Aktionstage für Netzpolitik und Demokratie in einem Blogpost beleuchtet. 

1. Deine Daten Deine Rechte 
2. The Cleaners 
3.  Bundesweiten Aktionstage für Netzpolitik und Demokratie
4. In digitaler Gesellschaft 
5. Netzpolitischer Abend 
6. DigiGes in den Medien 

1. Deine Daten deine Rechte bei der Re:publica und dem Netzfest
Mit den neuen Datenschutzregeln, die ab dem 25. Mai 2018 in der gesamten EU gelten, erhalten Verbraucherinnen und  Verbraucher neue und gestärkte Rechte. Wir haben mit Förderung des Bundesministeriums der Justiz und für  Verbraucherschutz (BMJV) das Informationsportal „Deine Daten. Deine  Rechte.“ entwickelt, das Verbraucherinnen und Verbraucher über ihre  Datenschutzrechte informiert und ihnen deren Anwendung erleichtert. Diesen Mai wurden sämtliche Materialien in vollem Umfang online verfügbar gemacht.

Der Blogbeitrag ist hier zu finden: https://digitalegesellschaft.de/2018/05/infoportal-verbraucherinnen-dsgvo/
Weitere Informationen finden Sie hier:
Infoportal: https://deinedatendeinerechte.de
Online-Spiel „Dataclash“: https://deinedatendeinerechte.de/Spielen/
Texte: https://deinedatendeinerechte.de/Lesen/
Videos: https://deinedatendeinerechte.de/Schauen/
Musterschreiben: https://deinedatendeinerechte.de/Machen/
Lexikon: https://deinedatendeinerechte.de/Lexikon/

2. The Cleaners
Täglich werden auf sozialen Netzwerken Unmengen von Inhalten hochgeladen und gepostet. Vieles davon ist verstörend, enthält Gewaltdarstellungen, Pornographie, Fake News oder Hassbotschaften. Um  diese Inhalte zu entfernen, setzen die Netzwerke nicht etwa eigenes  Personal ein, sondern lagern diese Arbeit an sogenannte Content Moderatoren aus. Der Film „The Cleaners“ begleitet fünf solcher  Moderatoren und zeigt, wie belastend sich der tägliche Umgang mit den  grausamen und abstoßenden Inhalten auf diese Menschen auswirkt. Wir konnten 3 x 2 Freikarten für eine der regulären Vorstellungen verlosen, die bundesweit ab dem Kinostart am 17. Mai stattfinden.
Mehr dazu unter: https://digitalegesellschaft.de/2018/05/the-cleaners-freikarten/

3.  Bundesweite Aktionstage für Netzpolitik und Demokratie
In unserem Blogpost über die bundesweiten Aktionstage für Netzpolitik und Demokratie beleuchten wir Veranstaltungen für Verbraucher*innen die in naher Zukunft stattfinden. Unter anderem finden sich hier Veranstaltungen vom Dokumentarfilm „DEMOCRACY – Im Rausch der Daten und Veranstaltungen der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.
Diesen Blogpost findest du hier: https://digitalegesellschaft.de/2018/06/bundesweite-aktionstage-netzpolitik-demokratie-2018/

4. „In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM
Zurzeit geben wir unserem Format auf FluxFM eine kleine Pause. Wenn wir wieder  auf Sendung gehen, werden wir alle neuen Folgen vorher auf  unserem Blog  und auf Twitter ankündigen. Die Mitschnitte werden wir wie gewohnt  auf  unseren Youtube- und Soundcloud Kanälen hochladen.

Sämtliche Video-Aufzeichnungen findet Ihr hier:

Sämtliche Audio-Mitschnitte findet Ihr hier:                                                                                         https://soundcloud.com/digiges/

4. Netzpolitischer Abend
Der nächste Netzpolitische Abend findet statt am Dienstag, 03.07.2018, wie gewohnt um 20:00 Uhr in der c-base in Berlin.

Programm:
In Kürze unter https://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/netzpolitischer-abend/ zu finden.

Organisatorisches:
Ihr   findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20:00 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa073 Gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn Ihr nicht vor Ort sein könnt

Videos vom letzten Netzpolitischen Abend:
Am 05. Juni fand unser 72. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es die Videos hier zum Nachschauen:

Das 2017 gegründete Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft stellt sich vor und gibt einen ersten Einblick in seine Forschung. In zwanzig interdisziplinären Forschungsgruppen untersucht das Institut die Auswirkungen, Chancen und Risiken des digitalen Wandels. Drei dieser Gruppen – „Demokratie und Digitalisierung“, „Quantifizierung und gesellschaftliche Regulierung“ und „Kritikalität softwarebasierter Systeme“ – skizzieren ihre Forschungsvorhaben. Mehr zum Weizenbaum-Institut gibt es unter: https://vernetzung-und-gesellschaft.de/

Gut eine Woche nachdem die neuen EU-Datenschutzregeln wirksam geworden sind, erläutert die kurze Präsentation vom Digitale Gesellschaft e.V., welche Rechte Verbraucher*innen haben und wie sie diese Rechte auch anwenden können. Das Auskunftsrecht, das Recht auf Datenübertragbarkeit, die Pflicht zu datenschutzfreundlichen Voreinstellungen und andere Themen zu den EU-Datenschutzregeln stellt Julian Jaursch, politischer Referent im Digitale Gesellschaft e.V., vor. Auf https://DeineDatenDeineRechte.de stehen Verbraucher*innen ein Onlinespiel, Erklärvideos, Texte und ein Lexikon zur Verfügung, darüber hinaus gibt es Musterschreiben zur Anwendung der Rechte.

Simon Sonnenberg stellt die heutigen Rahmenbedingungen der Informationsbeschaffung und -aufnahme, die Komplexität der Informationsfülle im Hinblick auf gesellschaftspolitische Themen und die Frage nach der eigenen Reflexivität unter diesen Rahmenbedingungen in den Fokus. Darauf aufbauend stellt er seinen Ansatz beispielhaft vor und leitet in Richtung einer Diskussion darüber, warum andere Wege der Informationsaufbereitung heute notwendig sind und ob sein Ansatz (affektiv, anschließend transparent und gewissermaßen spielerisch) hierfür zielführend ist.

Mehr unter: https://fakeodernews.de/pages/feed.php oder auf  Social Media unter: https://www.facebook.com/fakeodernews/, https://www.instagram.com/fakeodernews/ und

5. DigiGes in den Medien

Netzpolitik – Ab heute speichert die Polizei Reisedaten aller Auslandsflüge
Presseportal – Deine Daten Deine Rechte
Giga  – DSGVO: Was euch die Regelung bring und wo sie versagt 
Frankfurter Allgemeine – Heil für digitale Agenda der Regierung binnen eines Jahres 
Wirtschafts Woche – Neue Datenschutzverordnung für Verbraucher ist das ein Grund zum feiern 
Blick AKtuell – Infoportal für Verbraucher zu EU Datenschutzregeln 
Motherboard Vice – Was bringt die DSGVO wirklich 
Politico – GDPR Survival guide europe privacy data protection general data protection regulation 
Aljazeera – GDPR – european tech firms struggle data protection law 

72. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

Bundesweite Aktionstage Netzpolitik & Demokratie 2018

Termine zu den neuen EU-Datenschutzregeln mit dem Projekt „Deine Daten. Deine Rechte.“ von der Digitalen Gesellschaft

Donnerstag, 7. Juni 2018, 19.00 bis 21.30 Uhr in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum. Organisiert von Selbstbestimmt.Digital e.V.

Der Dokumentarfilm „DEMOCRACY – Im Rausch der Daten“ bietet einen spannenden Einblick in den politischen Gestaltungsprozess zur DSGVO auf EU-Ebene.
Über die praktischen Auswirkungen kommen nach der Vorführung der DEMOCRACY-Regisseur David Bernet und Expertinnen und Experten von Selbstbestimmt Digital e.V., Digitale Gesellschaft e.V. und der Initiative #wastun ins Gespräch.

https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/democracy-wir-alle-im-rausch-der-daten-der-neue-eu-datenschutz-in-film-und-diskussion-699969.php

Freitag, 8. Juni 2018, 18.30 bis 19:30 Uhr in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum

Julian Jaursch von der Digitalen Gesellschaft stellt das Informationsprojekt „Deine Daten. Deine Rechte.“ mit kurzen Filmen und einem Onlinespiel vor, welches mit Förderung durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz entwickelt wurde.

https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/datenschutz-ftw-spielerisch-die-neuen-rechte-aus-der-datenschutz-grundverordnung-verstehen-und-anwenden-700087.php

72. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibts am Dienstag, den 05. Juni, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

Unsere neue Geschäftsführerin Elke Steven stellt sich vor.

Sebastian Berg, Florian Eyert, Karoline Helbig, Florian Irgmaier, Niklas Rakowski, Rainer Rehak und Diana Serbanescu: stellen das Weizenbaum-Institut vor und geben einen ersten Einblick in seine Forschungen zu: „Demokratie und Digitalisierung“ , „Quantifizierung und gesellschaftliche Regulierung“ und „Kritikalität softwarebasierter Systeme

Julian Jaursch: stellt das Informationsportal zum neuen europäischen Datenschutzrecht vor:  Deine Daten Deine Rechte

Simon Sonnenberg: stellt das Spiel Fake oder News? zum Thema: Informationskompetenz und bewusste Selbstverantwortung vor

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa072– gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

00002-langer-atem-marathon-quelle

Rückblick
Am 03. April fand unser 71. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Walter Palmetshofer @vavoida von der Open Knowledge Foundation Deutschland stellt eine Kurzstudie über den Wert der persönlichen Daten vor und präsentiert das Konzept „Mydata“ als Diskussionsgrundlage für den möglichen zukünftigen Umgang mit persönlichen Daten. Die Links zur vorgestellten Studie und seine Slides findet ihr in diesem Pad.

Nicola Jentzsch von der Stiftung Neue Verantwortung stellt in ihrem Vortrag ihre Studie: „Dateneigentum – Eine gute Idee für die Datenökonomie?“ vor. Von ihrem Vortrag gibt es leider keine Aufnahme.

Jan Schallaböck erläutert in seinem Vortrag „Meine Daten gehören mir, oder? Ein Beitrag zur Debatte um das Dateneigentum“ die juristische Dimension des Dateneigentums. Er erläutert, warum ein Dateneigentum sowohl rechtsdogmatisch als auch mit Blick auf die Machtverhältnisse im Datenschutz eine schlechte Idee für die Betroffenen ist. Zugleich zeigt Jan jedoch, dass die Eigentumsperspektive dabei helfen kann, einige Probleme des Datenschutzes, wenn auch nicht zu lösen, zumindest besser zu verstehen.

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.