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69. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibts am Dienstag, den 06. Februar, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

Julian Jaursch – Die Datenschutz-Grundverordnung: Kerninhalte und Aktivitäten des Digitale Gesellschaft e.V.

Ulf Buermeyer – beA: 38 Millionen vor die Wand gefahren – Warum das „besondere
elektronische Anwaltspostfach“ unsicher ist und was wir daraus für öffentliche IT-Projekte lernen können

Bonustrack: Kurzbilanz nach einem Monat #NetzDG

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa069 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick

Am 02. Januar fand unser 68. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Um einen neuen Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V zu bestimmen, gab es Ende 2017 Neuwahlen. Der Vorstand besteht nun aus Volker Grassmuck, Rüdiger Weis und Benjamin Bergemann. Sie beginnen das neue Jahr damit, sich zu den anstehenden Sondierungsgesprächen zwischen Union und SPD zu äußern. Auf dem 68. Netzpolitischen Abend stellen sie daher zehn Handlungsempfehlungen für die Netzpolitik der möglichen Koalition vor.

Julia Krüger führte auf dem 68. Netzpolitischen Abend in die Diskussion über die Regulierung von Algorithmen ein. Sie kritisiert, dass die Diskussion weitgehend getrennt geführt wird, von der Datenschutzdiskussion, obwohl hier, vor allem in der EU-Datenschutzgrundverordnung, vielfach ähnliche Aspekte verhandelt werden.

Vom 02. bis 04.05.2018 findet die re:publica in Berlin statt. Sie ist die größte Konferenz zu den Themen Digitalisierung und Gesellschaft in Europa. Sandra Mamitzsch gibt beim 68. Netzpolitischen Abend den Last Call for Participaton und lädt dazu ein, bei der diesjährigen re:publica entweder als Speaker oder Besucher teilzunehmen. Mehr dazu findet ihr unter: https://re-publica.com/de

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abendende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

68. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

Newsletter Dezember

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

der Dezember war bei uns größtenteils durch die Abschaffung der Netzneutralität in den USA geprägt. Wir haben durch Interviews und Berichte Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen vor Ort, aber auch in Europa, gelenkt. Zudem haben wir uns mit dem Thema Bitcoins befasst. Ende 2017 wurde ein neuer Vorstand für den Digitale Gesellschaft e.V gewählt. Dieser besteht nun aus Volker Grassmuck, Benjamin Bergemann und Rüdiger Weis.

1. Netzneutralität in den USA
2. Bitcoin
3. Der neue DigiGes Vorstand
4.„In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM
5. Netzpolitischer Abend
6. Video vom letzten und vorletzen Netzpolitischen Abend
7. DigiGes in den Medien

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1. Netzneutralität in den USA

Am 14.12.2017 wurde aufgrund einer Entscheidung der Federal Communications Commission, kurz FCC, die Netzneutralität in den USA abgeschafft. Worum es dabei genau geht und welche Auswirkungen die Änderungen haben, erklären Alexander Sander bei ntv und Julian Jaursch bei Deutsche Welle am 15.12.2017.

 

2. Bitcoin

Die Bitcoin-Währung wurde im Dezember immer berühmter. Sogar ein Erpresser forderte in jenem Monat angeblich 10 Millionen Euro in Bitcoin als Lösegeld. Wie die Währung funktioniert erklärt Volker Tripp in den n24-Narichten vom 06.12.2017.

 

3.Der neue DigiGes-Vorstand

Um einen neuen Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V zu bestimmen, gab es Ende 2017 Neuwahlen. Der Vorstand besteht nun aus Volker Grassmuck, Rüdiger Weis und Benjamin Bergemann. Mehr Informationen zum neuen Vorstand findet ihr hier: https://digitalegesellschaft.de/uber-uns/mitglieder/

 

4. „In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM

Nach über 100 Sendungen zum netzpolitischen Thema der Woche pausiert unsere Reihe „In digitaler Gesellschaft“ beim Berliner Radiosender FluxFM zurzeit. In kurzen Gesprächen erläutern wir in diesem Format aktuelle Entwicklungen im Feld der Netzpolitik. Das Themenspektrum reicht von tagespolitischen Ereignissen auf lokaler sowie globaler Ebene bis hin zu längerfristigen Projekten, welche wir als DigiGes kritisch begleiten.

Die vorerst letzten beiden Ausgaben aus dem Dezember behandeln folgende Themen:
Backdoor-Debatte: Tausendmal geführt… (Folge 100)

Quo vadis Überwachung? VDS zwischen GroKo, KoKo & Neuwahlen (Folge 101)

Sämtliche Video-Aufzeichnungen findet Ihr hier:
https://www.youtube.com/embed/11s3cGlWYgk

Sämtliche Audio-Mitschnitte findet Ihr hier:
https://soundcloud.com/digiges/

 

5. Netzpolitischer Abend

Der nächste Netzpolitische Abend findet statt am Dienstag, 06.02.2018, wie gewohnt um 20:00 Uhr in der c-base in Berlin.

Programm:
In Kürze unter https://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/netzpolitischer-abend/ zu finden.

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20:00 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa069. Gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn Ihr nicht vor Ort sein könnt.

 

6. Videos vom letzten und vorletzten Netzpolitischen Abend 

Am 05.12.2017 fand unser 67. Netzpolitischer Abend zum Thema Smart City statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Leon Kaiser ist studentischer Mitarbeiter bei netzpolitik.org. In seinem Vortrag setzt er sich mit der Frage auseinander, wie Smart Cities demokratisch gestaltet werden können. Dabei beleuchtet er insbesondere die Themenfelder Forschung, Entwicklung, Umgang mit Daten und destruktive Geschäftsmodelle. Im Zuge seiner Untersuchung des Konzepts der Smart City vergleicht er außerdem das erfolgreiche Modell der Stadt Darmstadt mit dem gescheiterten Modell Berlins.

Walter Palmetshofer von der Open Knowledge Foundation Deutschland erörtert, wie die Städte der Zukunft nachhaltig entwickelt werden können. Welche Chancen Smart Cities gerade für die Stadtbevölkerung bieten und welche Risiken und Herausforderungen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei der Gestaltung der zugrundeliegenden Technologien und Prozesse gemeinsam meistern müssen, zeigt Walter in seinem kurzweiligen Vortrag auf.

Grundlage des Vortrages von Katalin Gennburg ist die Studie „Die smarte Stadt neu denken. Wie urbane Technologien demokratisiert werden können“, die Francesca Bria und Evgeny Morozov im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstellt haben. Sie warnt davor, dass sich Städte beim Aufbau smarter Infrastruktur in die Abhängigkeit digitaler Wirtschaftsriesen begeben und in der Folge die lebendige Stadtgesellschaft und das demokratische Gemeinwesen auf der Strecke bleiben könnten.

Annette Mühlberg von der Gewerkschaft ver.di befasst sich in ihrem Talk mit dem Themenfeld Infrastrukur und Smart Cities. Sie zeigt auf, welche Visionen und Chancen, aber auch Risiken und Anforderungen in diesem Zusammenhang bestehen. Anhand aktueller Beispiele für die Zustände in Smart Cities analysiert sie, welche Faktoren die Struktur einer Stadt bestimmen sollten.

 

Am 02.01.2018 fand unser 68. Netzpolitischer Abend statt. Er fiel dieses Mal etwas kürzer aus und war eher ein kleiner Neujahrsempfang nach dem intensiven 34C3 in Leipzig. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Um einen neuen Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V zu bestimmen, gab es Ende 2017 Neuwahlen. Der Vorstand besteht nun aus Volker Grassmuck, Rüdiger Weis und Benjamin Bergemann. Sie beginnen das neue Jahr damit, sich zu den anstehenden Sondierungsgesprächen zwischen Union und SPD zu äußern. Auf dem 68. Netzpolitischen Abend stellen sie daher zehn Handlungsempfehlungen für die Netzpolitik der möglichen Koalition vor.

Julia führte auf dem 68. Netzpolitischen Abend in die Diskussion über die Regulierung von Algorithmen ein. Sie kritisiert, dass die Diskussion weitgehend getrennt geführt wird, von der Datenschutzdiskussion, obwohl hier, vor allem in der EU-Datenschutzgrundverordnung, vielfach ähnliche Aspekte verhandelt werden.

Vom 02. bis 04.05.2018 findet die re:publica in Berlin statt. Sie ist die größte Konferenz zu den Themen Digitalisierung und Gesellschaft in Europa. Sandra Mamitzsch gibt beim 68. Netzpolitischen Abend den Last Call for Participaton und lädt dazu ein, bei der diesjährigen re:publica entweder als Speaker oder Besucher teilzunehmen.Mehr dazu findet ihr unter: https://re-publica.com/de/news/call-participation-gestaltet-eure-rp18

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abendende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

7. DigiGes in den Medien

TV:

DHL-Erpresser fordert 10 Mio Euro in Bitcoin
https://www.welt.de/vermischtes/video171313701/DHL-Erpresser-fordert-angeblich-10-Millionen-Euro-in-Bitcoin.html

VOX Narchichten: USA schaffen Netzneutralität ab
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/USA-schaffen-Netzneutralitaet-ab-article20186388.html

DW News: Net neutrality in the US / Netzneutralität in den US
https://www.youtube.com/watch?v=4E4mIb0enEY

Online/Print:

CSO Online: German government wants backdoors for spying added to cars, computers, IoT devices
https://www.csoonline.com/article/3239767/security/german-government-wants-backdoors-for-spying-added-to-cars-computers-iot-devices.html

Süddeutsche: Auch in Deutschland ist die Netzneutralität durchlöchert
http://www.sueddeutsche.de/digital/netzneutralitaet-in-deutschland-auch-in-deutschland-ist-die-netzneutralitaet-durchloechert-1.3791748

68. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibts am Dienstag, den 02. Januar, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

Benjamin Bergemann und Volker Grassmuck: – Zivilgesellschaftliche Forderungen für die Netzpolitik der nächsten Koalition

Sandra Mamitzsch – re:publica 2018: (Last) Call for Particiation

Julia Krüger – Experiment zur Algorithmischen Regulierung

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa068 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick
Am 05. Dezember fand unser 67. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Leon ist studentischer Mitarbeiter bei netzpolitik.org. In seinem Vortrag setzt er sich mit der Frage auseinander, wie Smart Cities demokratisch gestaltet werden können. Dabei beleuchtet er insbesondere die Themenfelder Forschung, Entwicklung, Umgang mit Daten und destruktive Geschäftsmodelle. Im Zuge seiner Untersuchung des Konzepts der Smart City vergleicht er außerdem das erfolgreiche Modell der Stadt Darmstadt mit dem gescheiterten Modell Berlins.

Walter Palmetshofer von der Open Knowledge Foundation Deutschland erörtert, wie die Städte der Zukunft nachhaltig entwickelt werden können. Welche Chancen Smart Cities gerade für die Stadtbevölkerung bieten und welche Risiken und Herausforderungen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei der Gestaltung der zugrundeliegenden Technologien und Prozesse gemeinsam meistern müssen, zeigt Walter in seinem kurzweiligen Vortrag auf.

Grundlage des Vortrages von Katalin Gennburg, MdA für die Fraktion Die Linke, ist die Studie «Die smarte Stadt neu denken. Wie urbane Technologien demokratisiert werden können», die Francesca Bria und Evgeny Morozov im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstellt haben. Sie warnt davor, dass sich Städte beim Aufbau smarter Infrastruktur in die Abhängigkeit digitaler Wirtschaftsriesen begeben und in der Folge die lebendige Stadtgesellschaft und das demokratische Gemeinwesen auf der Strecke bleiben könnten.

Annette Mühlberg von der Gewerkschaft ver.di befasst sich in ihrem Talk mit dem Themenfeld Infrastrukur und Smart Cities. Sie zeigt auf, welche Visionen und Chancen, aber auch Risiken und Anforderungen in diesem Zusammenhang bestehen. Anhand aktueller Beispiele für die Zustände in Smart Cities analysiert sie, welche Faktoren die Struktur einer Stadt bestimmen sollten.

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

66. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

65. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

64. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

61. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor: Von DDoS-Attacken als Instrument des politischen Widerstands über selbstorganisierte Internetcafes für Geflüchtete bis zur aktuellen Lage der EU-Verhandlungen zur Netzneutralität. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Der nächste Netzpolitische Abend findet am Dienstag, den 04. Juni, wie gewohnt in der c-base in Berlin statt.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa062 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick

Am 06. Juni fand unser 61. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:


Der Leiter des Hauptstadtbüros von eco kennt den Kampf gegen rechtswidrige Inhalte im Internet aus der Praxis der eco-Beschwerdestelle. Vor diesem Hintergrund erläutert Alexander Rabe, warum der aktuell vorliegende Entwurf eines sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes zu einer wahllosen Löschkultur im Internet führen könnte und ein enormes Missbrauchspotential birgt.


Frank Rieger, der Sprecher des Chaos Computer Club berichtet über das gefährliche Geschäft mit Sicherheitslücken. Geheimdienste entwickeln und sammeln Schwachstellen in Betriebssystemen, um diese für ihre Zwecke auszunutzen. Wenn diese Werkzeuge wie im Fall von WannaCry in die Hände von Kriminellen fallen, kann dies dramatische und sogar lebensbedrohliche Folgen haben.


Der „Grundrechte-Report“ ist der alljährlich erscheinende alternative Verfassungsbericht. Seit 1997 weist er in kurzen Texten auf Verstöße gegen die Bürger- und Menschenrechte in Deutschland hin. Immer wiederkehrende Themen sind dabei die Skandale der deutschen Geheimdienste, die zunehmende Überwachung der Bürger, Gefährdungen der Versammlungsfreiheit und menschenrechtliche Verstöße gegenüber Asylbewerbern und Sozialhilfeempfängern. In ihrem Vortrag stellen der Landesgeschäftsführer der Humanistischen Union Berlin-Brandenburg, Axel Bussmer, und der Mit-Autor Nils Leopold den Grundrechte-Report 2017 vor.


Theater ist immer schon immersiv. Eigentlich. Aber wie kann man aktuelle digitale Rezeptionshaltungen auch für ein neues Theater nutzen? Die komplexbrigade aus Berlin arbeitet daran und verbindet Gamification und Popkultur mit klassischen darstellenden Künsten zu Interactive Game Theatre Performances. Wie im Computerspiel agieren die Zuschauer:innen selbst – in echten Settings, umgeben von Regeln, Technik, Plots, Spielfiguren. Eine Einführung zu utopischen Spiel-Räumen und Empowerment im Theater, inspiriert von Digitaler Kultur.


Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abendende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Breites Bündnis wendet sich mit Appell an Fraktionen, Rechtsausschuss und EU-Kommission

Vor gut zwei Wochen brachte eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden, netzpolitischen Vereinen, Bürgerrechtsorganisationen und Rechtsexperten mit einer Deklaration für Meinungsfreiheit ihre Sorge um die Auswirkungen des vom Bundeskabinett verabschiedeten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes zum Ausdruck.

Am Freitag dieser Woche wird der Bundestag in erster Lesung über den Gesetzentwurf beraten. Aus diesem Anlass hat sich die Allianz für Meinungsfreiheit heute schriftlich an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD, an die Mitglieder des Rechtsausschusses sowie an den Vizepräsidenten der EU-Kommission gewandt.

In den Schreiben warnen die Bündnispartner erneut vor einem gesetzgeberischen Schnellschuss, der die Ursachen strafbarer menschenfeindlicher Hetze gänzlich außer Acht lässt und zugleich den offenen Meinungsaustausch im Netz gefährdet. Neben der Auslagerung strafrechtlicher Prüfungen auf Unternehmen bemängelt die Allianz des Weiteren auch die Unvereinbarkeit des Gesetzes mit dem EU- und dem Verfassungsrecht.

Abschließend appellieren die Bündnispartner an die Parlamentarier, das Gesetzesvorhaben kritisch zu überdenken. Zugleich plädieren sie für eine gesamtgesellschaftliche Lösung, die von Zivilgesellschaft, Internetwirtschaft und Politik in einem strukturierten Prozess gemeinsam erarbeitet wird.

59. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor: Von DDoS-Attacken als Instrument des politischen Widerstands über selbstorganisierte Internetcafes für Geflüchtete bis zur aktuellen Lage der EU-Verhandlungen zur Netzneutralität. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Der nächste Netzpolitische Abend findet am Dienstag, den 09. Mai, auf der re:publica statt.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa060 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick

Am 04. April fand unser 59. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Ein neues Gesetz soll zur Umsetzung einer im April vergangenen Jahres verabschiedeten EU-Richtlinie in Deutschland dienen. Diese verpflichtet die Mitgliedstaaten zur anlasslosen Speicherung von „Passenger Name Records“ (PNR), so genannten Fluggastdatensätzen. Der Geschäftsführer des Digitale Gesellschaft e.V. und Gründer von NoPNR! Alexander Sander spricht über den Inhalt der Fluggastdatenrichtlinie, deren Umsetzung in Deutschland und Belgien, internationale Abkommen zur Übermittlung von Fluggastdaten und die Probleme, die die Fluggastdatenspeicherung aufwirft.
Aufgrund technischer Probleme fehlt leider der erste Teil des Vortrags, welcher sich mit dem Inhalt des Gesetzentwurfs und den bereits bestehenden Abkommen mit Australien und den USA beschäftigt.
Weitere Informationen auch im Blogbeitrag „Fluggastdaten: Bundestag berät über Totalüberwachung des Reiseverkehrs“.

Geraldine de Bastion und Katharina Meyer aus dem re:publica-Programmteam geben einen Überblick über die Konferenz, die dieses Jahr unter dem Motto „Love Out Loud“ steht. Sie stellen das Programm sowie die Schwerpunktthemen für dieses Jahr vor und stellen auch schon einige ihrer Favoriten aus der Fülle der Sessions vor. Auch der nächste Netzpolitische Abend findet am 9. Mai im Rahmen der re:pubblica statt, am 10 Mai wird es ein DigiGes-MetUp geben. Weitere Informationen dazu stehen im Prgramm der re:publica. Weitere Informationen gibt es auf der Website der re:publica.


Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abendende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.