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69. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

Newsletter Januar

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

zum neuen Jahr haben wir uns größtenteils mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), der EU-Datenschutzgrundverordnung und den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD beschäftigt.

1. Koalitionsvertrag
2. Netzwerkdurchsetzungsgesetz
3. Datenschutz-Projekt
4. „In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM
5. Video vom 69. Netzpolitischen Abend
6. Video vom 68. Netzpolitischen Abend
7. DigiGes in den Medien
8. DigiGes sucht einen neuen Geschäftsführer

1. Koalitionsvertrag
Am vergangenen Mittwoch haben CDU, CSU und SPD den Koalitionsvertrag für eine mögliche kommende Bundesregierung in Berlin vorgestellt.
Wir haben ihn uns einmal genauer angesehen. Statement und Analyse findet Ihr hier.

2. Netzwerkdurchsetzungsgesetz
Am 1. Januar ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) in Kraft getreten. Es richtet sich gegen Hate-Speech und strafrechtlich relevante Inhalte in den Sozialen Netzwerken. Demnach sollen entsprechende Posts innerhalb von 24 Stunden bzw. einer bestimmten Frist von der Plattform gelöscht werden. Worum es bei dem Gesetz genau geht und welche Konsequenzen sich daraus ergeben, erzählen Julian Jaursch beim Hessischen Rundfunk und Volker Tripp bei FluxFM .

Hr-Info – Podcast Julian Jaursch
http://www.hr-inforadio.de/podcast/netzwelt/podcast-episode-19774.html (13:45)

Flux FM – Podcast Volker Tripp
https://www.fluxfm.de/pussy-riot-kuenstlerin-mascha-alechina-eine-woche-netzgesetz-wir-haben-es-satt-demo-morningshow-am-nachmittag/

3. Datenschutz-Projekt
Wenig bekannt, aber vor allem in diesem Jahr mit besonderer Bedeutung: Am 28. Januar fand der Europäische Datenschutztag statt und er stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO). Jahrelang wurde an dieser Reform gearbeitet und bald ist es soweit: Ab 25. Mai 2018 gelten EU-weit neue und verstärkte Datenschutzrechte. Der Digitale Gesellschaft e.V. hat das Gesetzesvorhaben intensiv begleitet und wir werden nun, zum Start der Reform, ein Informationsprojekt umsetzen. Das Angebot „Deine Daten. Deine Rechte.“, gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, erläutert Verbraucher*innen die neuen Rechte. Mehr noch: Das Projekt möchte die Menschen dazu befähigen und ermuntern, ihre Rechte auch tatsächlich wahrzunehmen. Weitere Informationen folgen ab dem Frühjahr 2018 – genau passend zum Start der DS-GVO.

4. „In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM
Zurzeit geben wir unserem Format auf FluxFM eine kleine Pause. Wenn wir wieder auf Sendung gehen, werden wir alle neuen Folgen vorher auf unserem Blog und auf Twitter ankündigen. Die Mitschnitte werden wir wie gewohnt auf unseren Youtube- und Soundcloud Kanälen hochladen.

Sämtliche Video-Aufzeichnungen findet Ihr hier:
https://www.youtube.com/embed/11s3cGlWYgk

Sämtliche Audio-Mitschnitte findet Ihr hier:
https://soundcloud.com/digiges/

5. Videos vom 69. Netzpolitischen Abend (Februar)
Am Dienstag, 06.02.2018, fand unser Netzpolitischer Abend in seiner Februar-Ausgabe in der c-base statt. Hier gibt es nochmal alle Vorträge zum Nachschauen.

Der nächste Netzpolitische Abend findet am Dienstag, 06.03.2018 statt.

Wie bereits oben erwähnt, gelten bald EU-weit neue und verstärkte Datenschutzrechte für alle Verbraucher*innen: Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) wird am 25. Mai 2018 wirksam. Der Digitale Gesellschaft e.V. hat das Gesetzesvorhaben seit Jahren begleitet und nun, zum Start der Reform, setzen wir ein Informationsprojekt für Verbraucher*innen um. „Deine Daten. Deine Rechte.“ stellt interaktiv und verständlich die neuen Regeln der DS-GVO vor.

Julian Jaursch, politischer Referent im Digitale Gesellschaft e.V., erläutert in einem kurzen Vortrag zunächst die Grundbegrifflichkeiten der DS-GVO und stellt dann die Eckdaten des Projekts vor.

Constanze Kurz berichtet über den Staatstrojaner in Hessen und im Bund. In Hessen stand eine Anhörung im Innenausschuss an, zu der diverse netzpolitische Experten Stellungnahmen einreichen.

6. Videos vom 68. Netzpolitischen Abend (Januar)
Wer sich die Januar-Ausgabe des Netzpolitischen Abends nochmal ansehen möchte, kann dies hier tun:

Um einen neuen Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V zu bestimmen, fanden Ende 2017 Neuwahlen statt. Gewählt wurden Volker Grassmuck, Rüdiger Weis und Benjamin Bergemann. Sie begannen das neue Jahr damit, sich zu den anstehenden Sondierungsgesprächen zwischen Union und SPD zu äußern. Auf dem 68. Netzpolitischen Abend stellten sie daher zehn Handlungsempfehlungen für die Netzpolitik der möglichen Bundesregierung vor.

Julia Krüger führte auf dem 68. Netzpolitischen Abend in die Diskussion über die Regulierung von Algorithmen ein. Sie kritisiert dabei vor allem, dass die Diskussion weitgehend getrennt vom Thema Datenschutz geführt wird.

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

7. DigiGes in den Medien

Online/Print:

Germany Ban Social Media From Hosting ‘Offensive Content’
https://baermktg.com/germany-ban-social-media-from-hosting-offensive-content/

Egypt Independent – Volker Tripp
http://www.egyptindependent.com/germany-implements-new-internet-hate-speech-crackdown/

Radio:

NetzDG: Was ist es und warum ist es umstritten?
http://www.hr-inforadio.de/programm/das-thema/netz-dg-was-ist-es-und-warum-ist-es-umstritten,netzdg-104.html

Hr-Info – Podcast Julian Jaursch
http://www.hr-inforadio.de/podcast/netzwelt/podcast-episode-19774.html (13:45)

8. DigiGes sucht einen neuen Geschäftsführer
Der Digitale Gesellschaft e.V. sucht ab sofort eine/n neue/n Geschäftsführer/in. Die Stellenausschreibung findet Ihr hier.

69. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibts am Dienstag, den 06. Februar, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

Julian Jaursch – Die Datenschutz-Grundverordnung: Kerninhalte und Aktivitäten des Digitale Gesellschaft e.V.

Ulf Buermeyer – beA: 38 Millionen vor die Wand gefahren – Warum das „besondere
elektronische Anwaltspostfach“ unsicher ist und was wir daraus für öffentliche IT-Projekte lernen können

Bonustrack: Kurzbilanz nach einem Monat #NetzDG

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa069 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick

Am 02. Januar fand unser 68. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Um einen neuen Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V zu bestimmen, gab es Ende 2017 Neuwahlen. Der Vorstand besteht nun aus Volker Grassmuck, Rüdiger Weis und Benjamin Bergemann. Sie beginnen das neue Jahr damit, sich zu den anstehenden Sondierungsgesprächen zwischen Union und SPD zu äußern. Auf dem 68. Netzpolitischen Abend stellen sie daher zehn Handlungsempfehlungen für die Netzpolitik der möglichen Koalition vor.

Julia Krüger führte auf dem 68. Netzpolitischen Abend in die Diskussion über die Regulierung von Algorithmen ein. Sie kritisiert, dass die Diskussion weitgehend getrennt geführt wird, von der Datenschutzdiskussion, obwohl hier, vor allem in der EU-Datenschutzgrundverordnung, vielfach ähnliche Aspekte verhandelt werden.

Vom 02. bis 04.05.2018 findet die re:publica in Berlin statt. Sie ist die größte Konferenz zu den Themen Digitalisierung und Gesellschaft in Europa. Sandra Mamitzsch gibt beim 68. Netzpolitischen Abend den Last Call for Participaton und lädt dazu ein, bei der diesjährigen re:publica entweder als Speaker oder Besucher teilzunehmen. Mehr dazu findet ihr unter: https://re-publica.com/de

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abendende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

68. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

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Newsletter Dezember

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

der Dezember war bei uns größtenteils durch die Abschaffung der Netzneutralität in den USA geprägt. Wir haben durch Interviews und Berichte Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen vor Ort, aber auch in Europa, gelenkt. Zudem haben wir uns mit dem Thema Bitcoins befasst. Ende 2017 wurde ein neuer Vorstand für den Digitale Gesellschaft e.V gewählt. Dieser besteht nun aus Volker Grassmuck, Benjamin Bergemann und Rüdiger Weis.

1. Netzneutralität in den USA
2. Bitcoin
3. Der neue DigiGes Vorstand
4.„In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM
5. Netzpolitischer Abend
6. Video vom letzten und vorletzen Netzpolitischen Abend
7. DigiGes in den Medien

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1. Netzneutralität in den USA

Am 14.12.2017 wurde aufgrund einer Entscheidung der Federal Communications Commission, kurz FCC, die Netzneutralität in den USA abgeschafft. Worum es dabei genau geht und welche Auswirkungen die Änderungen haben, erklären Alexander Sander bei ntv und Julian Jaursch bei Deutsche Welle am 15.12.2017.

 

2. Bitcoin

Die Bitcoin-Währung wurde im Dezember immer berühmter. Sogar ein Erpresser forderte in jenem Monat angeblich 10 Millionen Euro in Bitcoin als Lösegeld. Wie die Währung funktioniert erklärt Volker Tripp in den n24-Narichten vom 06.12.2017.

 

3.Der neue DigiGes-Vorstand

Um einen neuen Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V zu bestimmen, gab es Ende 2017 Neuwahlen. Der Vorstand besteht nun aus Volker Grassmuck, Rüdiger Weis und Benjamin Bergemann. Mehr Informationen zum neuen Vorstand findet ihr hier: https://digitalegesellschaft.de/uber-uns/mitglieder/

 

4. „In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM

Nach über 100 Sendungen zum netzpolitischen Thema der Woche pausiert unsere Reihe „In digitaler Gesellschaft“ beim Berliner Radiosender FluxFM zurzeit. In kurzen Gesprächen erläutern wir in diesem Format aktuelle Entwicklungen im Feld der Netzpolitik. Das Themenspektrum reicht von tagespolitischen Ereignissen auf lokaler sowie globaler Ebene bis hin zu längerfristigen Projekten, welche wir als DigiGes kritisch begleiten.

Die vorerst letzten beiden Ausgaben aus dem Dezember behandeln folgende Themen:
Backdoor-Debatte: Tausendmal geführt… (Folge 100)

Quo vadis Überwachung? VDS zwischen GroKo, KoKo & Neuwahlen (Folge 101)

Sämtliche Video-Aufzeichnungen findet Ihr hier:
https://www.youtube.com/embed/11s3cGlWYgk

Sämtliche Audio-Mitschnitte findet Ihr hier:
https://soundcloud.com/digiges/

 

5. Netzpolitischer Abend

Der nächste Netzpolitische Abend findet statt am Dienstag, 06.02.2018, wie gewohnt um 20:00 Uhr in der c-base in Berlin.

Programm:
In Kürze unter https://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/netzpolitischer-abend/ zu finden.

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20:00 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa069. Gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn Ihr nicht vor Ort sein könnt.

 

6. Videos vom letzten und vorletzten Netzpolitischen Abend 

Am 05.12.2017 fand unser 67. Netzpolitischer Abend zum Thema Smart City statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Leon Kaiser ist studentischer Mitarbeiter bei netzpolitik.org. In seinem Vortrag setzt er sich mit der Frage auseinander, wie Smart Cities demokratisch gestaltet werden können. Dabei beleuchtet er insbesondere die Themenfelder Forschung, Entwicklung, Umgang mit Daten und destruktive Geschäftsmodelle. Im Zuge seiner Untersuchung des Konzepts der Smart City vergleicht er außerdem das erfolgreiche Modell der Stadt Darmstadt mit dem gescheiterten Modell Berlins.

Walter Palmetshofer von der Open Knowledge Foundation Deutschland erörtert, wie die Städte der Zukunft nachhaltig entwickelt werden können. Welche Chancen Smart Cities gerade für die Stadtbevölkerung bieten und welche Risiken und Herausforderungen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei der Gestaltung der zugrundeliegenden Technologien und Prozesse gemeinsam meistern müssen, zeigt Walter in seinem kurzweiligen Vortrag auf.

Grundlage des Vortrages von Katalin Gennburg ist die Studie „Die smarte Stadt neu denken. Wie urbane Technologien demokratisiert werden können“, die Francesca Bria und Evgeny Morozov im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstellt haben. Sie warnt davor, dass sich Städte beim Aufbau smarter Infrastruktur in die Abhängigkeit digitaler Wirtschaftsriesen begeben und in der Folge die lebendige Stadtgesellschaft und das demokratische Gemeinwesen auf der Strecke bleiben könnten.

Annette Mühlberg von der Gewerkschaft ver.di befasst sich in ihrem Talk mit dem Themenfeld Infrastrukur und Smart Cities. Sie zeigt auf, welche Visionen und Chancen, aber auch Risiken und Anforderungen in diesem Zusammenhang bestehen. Anhand aktueller Beispiele für die Zustände in Smart Cities analysiert sie, welche Faktoren die Struktur einer Stadt bestimmen sollten.

 

Am 02.01.2018 fand unser 68. Netzpolitischer Abend statt. Er fiel dieses Mal etwas kürzer aus und war eher ein kleiner Neujahrsempfang nach dem intensiven 34C3 in Leipzig. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Um einen neuen Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V zu bestimmen, gab es Ende 2017 Neuwahlen. Der Vorstand besteht nun aus Volker Grassmuck, Rüdiger Weis und Benjamin Bergemann. Sie beginnen das neue Jahr damit, sich zu den anstehenden Sondierungsgesprächen zwischen Union und SPD zu äußern. Auf dem 68. Netzpolitischen Abend stellen sie daher zehn Handlungsempfehlungen für die Netzpolitik der möglichen Koalition vor.

Julia führte auf dem 68. Netzpolitischen Abend in die Diskussion über die Regulierung von Algorithmen ein. Sie kritisiert, dass die Diskussion weitgehend getrennt geführt wird, von der Datenschutzdiskussion, obwohl hier, vor allem in der EU-Datenschutzgrundverordnung, vielfach ähnliche Aspekte verhandelt werden.

Vom 02. bis 04.05.2018 findet die re:publica in Berlin statt. Sie ist die größte Konferenz zu den Themen Digitalisierung und Gesellschaft in Europa. Sandra Mamitzsch gibt beim 68. Netzpolitischen Abend den Last Call for Participaton und lädt dazu ein, bei der diesjährigen re:publica entweder als Speaker oder Besucher teilzunehmen.Mehr dazu findet ihr unter: https://re-publica.com/de/news/call-participation-gestaltet-eure-rp18

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abendende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

7. DigiGes in den Medien

TV:

DHL-Erpresser fordert 10 Mio Euro in Bitcoin
https://www.welt.de/vermischtes/video171313701/DHL-Erpresser-fordert-angeblich-10-Millionen-Euro-in-Bitcoin.html

VOX Narchichten: USA schaffen Netzneutralität ab
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/USA-schaffen-Netzneutralitaet-ab-article20186388.html

DW News: Net neutrality in the US / Netzneutralität in den US
https://www.youtube.com/watch?v=4E4mIb0enEY

Online/Print:

CSO Online: German government wants backdoors for spying added to cars, computers, IoT devices
https://www.csoonline.com/article/3239767/security/german-government-wants-backdoors-for-spying-added-to-cars-computers-iot-devices.html

Süddeutsche: Auch in Deutschland ist die Netzneutralität durchlöchert
http://www.sueddeutsche.de/digital/netzneutralitaet-in-deutschland-auch-in-deutschland-ist-die-netzneutralitaet-durchloechert-1.3791748

68. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibts am Dienstag, den 02. Januar, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

Benjamin Bergemann und Volker Grassmuck: – Zivilgesellschaftliche Forderungen für die Netzpolitik der nächsten Koalition

Sandra Mamitzsch – re:publica 2018: (Last) Call for Particiation

Julia Krüger – Experiment zur Algorithmischen Regulierung

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa068 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick
Am 05. Dezember fand unser 67. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Leon ist studentischer Mitarbeiter bei netzpolitik.org. In seinem Vortrag setzt er sich mit der Frage auseinander, wie Smart Cities demokratisch gestaltet werden können. Dabei beleuchtet er insbesondere die Themenfelder Forschung, Entwicklung, Umgang mit Daten und destruktive Geschäftsmodelle. Im Zuge seiner Untersuchung des Konzepts der Smart City vergleicht er außerdem das erfolgreiche Modell der Stadt Darmstadt mit dem gescheiterten Modell Berlins.

Walter Palmetshofer von der Open Knowledge Foundation Deutschland erörtert, wie die Städte der Zukunft nachhaltig entwickelt werden können. Welche Chancen Smart Cities gerade für die Stadtbevölkerung bieten und welche Risiken und Herausforderungen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei der Gestaltung der zugrundeliegenden Technologien und Prozesse gemeinsam meistern müssen, zeigt Walter in seinem kurzweiligen Vortrag auf.

Grundlage des Vortrages von Katalin Gennburg, MdA für die Fraktion Die Linke, ist die Studie «Die smarte Stadt neu denken. Wie urbane Technologien demokratisiert werden können», die Francesca Bria und Evgeny Morozov im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstellt haben. Sie warnt davor, dass sich Städte beim Aufbau smarter Infrastruktur in die Abhängigkeit digitaler Wirtschaftsriesen begeben und in der Folge die lebendige Stadtgesellschaft und das demokratische Gemeinwesen auf der Strecke bleiben könnten.

Annette Mühlberg von der Gewerkschaft ver.di befasst sich in ihrem Talk mit dem Themenfeld Infrastrukur und Smart Cities. Sie zeigt auf, welche Visionen und Chancen, aber auch Risiken und Anforderungen in diesem Zusammenhang bestehen. Anhand aktueller Beispiele für die Zustände in Smart Cities analysiert sie, welche Faktoren die Struktur einer Stadt bestimmen sollten.

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

67. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

Newsletter November

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

im November haben wir uns mit vielen verschiedenen Themen beschäftigt. Zum einen haben wir uns mit Fake News, Hate-Speech und dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) auseinandergesetzt und unseren Standpunkt im Rahmen zweier Podiumsdiskussionen zum Ausdruck gebracht. Außerdem haben wir an einem Fachgespräch im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur ePrivacy-Verordnung teilgenommen und u.a. die bevorstehende Streichung der Vorschriften zur Netzneutralität in den USA in unserem FluxFM Podcast aufgegriffen. Zudem haben wir in einem SOS-Kinderdorf einen Workshop zum Thema Sicherheit und Respekt im Netz durchgeführt.

1. Podiumsdiskussion zu Fake News in der Carl von Ossietsky-Universität
2. Fachgespräch zur ePrivacy-Verordnung im BMWi
3. SOS-Kinderdorf
4. Podiumsdiskussion zu Hassrede, NetzDG und Fake News beim Freiräume-Kongress
5. „In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM
6. Netzpolitischer Abend
7. Video vom letzten Netzpolitischen Abend

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1. Podiumsdiskussion zu Fake News in Carl von Ossietsky-Universität
Am 2. November fand in der Carl vom Ossietsky-Universität Oldenburg eine Podiumsdiskussion zum Thema Fake News statt. Seit dem 1. Oktober 2017 ist das sogenannte NetzDG in Kraft. Die Vorschriften sollen dafür sorgen, dass soziale Netzwerke härter gegen strafbare Inhalte auf ihren Plattformen vorgehen. Beschweren sich Nutzerinnen und Nutzer über solche Inhalte, so sollen die Betreiber „offensichtlich rechtswidrige Inhalte“ binnen 24 Stunden, andere rechtswidrige Inhalte binnen 7 Tagen nach Eingang einer Beschwerde löschen. Verstöße gegen diese Pflichten können mit Bußgeldern zwischen 500.000 und 5 Millionen Euro geahndet werden. Für Bußgeldverfahren und für zivilgerichtliche Verfahren sollen die Anbieter außerdem einen Zustellungsbevollmächtigten in Deutschland benennen. Über die Auswirkungen des NetzDG haben wir mit Lars Reckermann (NWZ Chefredaktion), Frederik Richter (Correctiv e.V.) und Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Uni Bremen) diskutiert. Zudem haben wir uns auch mit der Frage befasst, ob es sich bei Fake News tatsächlich um ein neues Phänomen handelt und ob es neuer Wege für den Umgang mit ihnen bedarf.

Mehr zu der Podiumsdiskussion findest du hier:
https://asta-oldenburg.de/event/podiumsdiskussion-fake-news/

Unsere Blogbeiträge zu dem Thema befinden sich hier:
https://digitalegesellschaft.de/2017/03/vorstoss-gefaehrdet-meinungsfreiheit/
https://digitalegesellschaft.de/2016/12/was-hilft-gegen-propagandaluegen/
https://digitalegesellschaft.de/2017/05/mailen-fuer-meinungsfreiheit/

2. Fachgespräch zur ePrivacy-Verordnung im BMWi
Am 21. November haben wir an einem durch das BMWi ausgerichteten Fachgespräch zur ePrivacy-Verordnung mit Wirtschaftsvertretern, Verbraucherschützern und Bürgerrechtsorganisationen teilgenommen. Bei der Verordnung steht der Schutz personenbezogener Daten im Rahmen der elektronischen Kommunikation im Fokus. Wie weit dieser Schutz gehen soll, ist umstritten: Vertreter aus der Wirtschaft warnen vor dem Zusammenbruch digitaler Geschäftsmodelle, einem Zeitungssterben und nicht weniger als dem Untergang der Demokratie. Demgegenüber kritisieren Daten- und Verbraucherschützer das aktuell uferlose Tracking und die weitreichende kommerzielle Überwachung der Nutzerinnen und Nutzer und bestehen deshalb auf strengen Restriktionen. Das EU-Parlament hat bereits eine erfreulich verbraucherfreundliche Fassung der Verordnung verabschiedet. Eigentlich soll die ePrivacy-Verordnung im Mai 2018 parallel zur europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft treten. Damit dies geschehen kann, muss allerdings auch der EU-Ministerrat noch in diesem Jahr seine Position beschließen und sobald wie möglich in die Trilog-Verhandlungen mit dem Parlament und der EU-Kommission eintreten. Äußerungen von Vertretern des BMWi im Rahmen des Fachgesprächs zufolge ist es jedoch unwahrscheinlich, dass dieses Ziel tatsächlich erreicht werden wird. Vielmehr wird die ePrivacy-Verordnung nach Einschätzung des Ministeriums nicht vor dem Jahr 2019 in Kraft treten können.

Unsere Blogbeiträge findest du hier:
https://digitalegesellschaft.de/2017/10/eprivacy-ep-abstimmung/
https://digitalegesellschaft.de/2016/12/analyse-entwurf-eprivacy-verordnung/
https://digitalegesellschaft.de/2017/10/epriv-meps-call/

3. Workshop im SOS-Kinderdorf
Im Rahmen unseres Projekts „Dein Netz“ haben wir im November ein SOS-Kinderdorf besucht, um den Kindern in einem Workshop Tipps und Kenntnisse zu einer sicheren und verantwortungsvollen Nutzung sozialer Netzwerke zu vermitteln. „Dein Netz“ ist ein Teil unserer Initiative “Sicher und bewusst im Netz”, welche wir in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Pankstraße (Berlin Wedding) durchführen. Wir wollen junge Menschen fit machen für einen selbstbestimmten, respektvollen und sicheren Umgang mit digitaler Kommunikation.
Mehr Infos dazu unter: http://dein-netz.org/workshop-beim-sos-kinderdorf-berlin/

4. Podiumsdiskussion zu Hassrede, NetzDG und Fake News beim Freiräume-Kongress
Ende November haben wir eine weitere Podiumsdiskussion zum Komplex „Hassrede, NetzDG und Fake News“ bestritten. Ausgehend vom NetzDG diskutierten wir mit der Publizistin Dr. Liane Bednarz, dem Rechtsanwalt Chan-jo Jun und dem Novo-Geschäftsführer Alexander Horn auf dem Freiräume-Kongress über Gefahren für die Meinungsfreiheit im Netz und über Alternativen bei der Bekämpfung von Hass und Hetze in sozialen Netzwerken. Dabei traten wir dafür ein, Medien- und Sozialkompetenz zu fördern, rechtsstaatliche Prinzipien zu stärken und die Justiz fit für die Strafverfolgung in der digitalen Welt zu machen. Außerdem warnten wir davor, diese Aufgaben auf die Plattformbetreiber, also Wirtschaftsunternehmen, auszulagern und auf diese Weise die Privatisierung der Rechtsdurchsetzung voranzutreiben.

5. „In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM

Seit Januar 2016 berichten wir in der Reihe „In digitaler Gesellschaft“ beim Berliner Radiosender FluxFM über das netzpolitische Thema der Woche. In kurzen Gesprächen erläutern wir aktuelle Entwicklungen im Feld der Netzpolitik. Das Themenspektrum reicht von tagespolitischen Ereignissen auf lokaler sowie globaler Ebene bis hin zu längerfristigen Projekten, welche wir als DigiGes kritisch begleiten. Als gemeinnütziger Verein, der sich für Grundrechte und Verbraucherschutz im digitalen Raum einsetzt, möchten wir auch aufzeigen, warum und inwiefern die angesprochenen Themen uns alle betreffen und welchen Beitrag jede einzelne Person zum Erhalt und zur Fortentwicklung einer freien und offenen digitalen Gesellschaft leisten kann.

Die Sendung könnt Ihr Euch jeden Mittwoch um 16:10 Uhr live bei 100,6 FluxFM anhören.
Diesen Monat haben wir über die folgenden Themen gesprochen:

Jamaika-Koalition: Stand der Sondierung (Folge 95) 

Recht auf Vergessen werden: Weltweite Löschung? (Folge 96)

Zwischen EU & Jamaika: Wie gehts weiter mit dem NetzDG? (Folge 97)

Session Replay: Verfolgt auf Klick und Tipp (Folge 98)

Alle Daten sind gleich? Netzneutralität in USA vor dem Aus (Folge 99)

Sämtliche Video-Aufzeichnungen findet Ihr hier:

Sämtliche Audio-Mitschnitte findet Ihr hier:
https://soundcloud.com/digiges/

Über das nahende Ende der Netzneutralität in den USA haben wir übrigens auch im Hessischen Rundfunk gesprochen, nachzuhören unter: http://www.hr-inforadio.de/podcast/netzwelt/podcast-episode-17672.html.

6. Netzpolitischer Abend
Der nächste Netzpolitische Abend findet statt am Dienstag, 05. Dezember, wie gewohnt um 20:00 Uhr in der http://c-base.org in Berlin.

Programm:

Leon Kaiser, netzpolitik.org
Anforderungen an eine demokratische Smart City

Annette Mühlberg, ver.di
Gemeinwohl und demokratische IT-Infrastruktur

Walter Palmetshofer, Open Knowledge Foundation Deutschland
“Mei Stadt is ned deppat” – zivilgesellschaftliche Initiativen auf kommunaler Ebene

Katalin Gennburg, MdA Fraktion DIE LINKE,
Sprecherin für Smart City Ein Blick auf die Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung «Die smarte Stadt neu denken. Wie urbane Technologien demokratisiert werden können» von Francesca Bria und Evgeny Morozov

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20:00 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa067 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn Ihr nicht vor Ort sein könnt.

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7. Videos vom letzten Netzpolitischen Abend
Am 07. November fand unser 66. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Benjamin befasst sich hier mit der Einwilligung im Datenschutz, welche die Verarbeitung der auf sich selbst bezogenen Daten kontrolliert. Er klärt, wieso die Einwilligung zu kritisieren ist, beispielsweise, dass die Einwilligung nicht einer freien Willensäußerung entspricht und sie sprachlich schwer zu verstehen ist. Folgend bringt er seine Definition vom Einwilligungsparadox zum Ausdruck, die darauf basiert, dass die Einwilligung trotz der Kritikpunkte eine prominente Rolle im Datenschutz spielt.

Knut Perseke arbeitet für die Open Knowledge Foundation, welche sich für Offene Daten und Transparenz einsetzt. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Datenschule: Ein Bildungsprogramm zum Thema Daten und Technologien mit dem Ziel, die Digitale Alphabetisierung voranzubringen. HIerbei wollen sie Wissensaufbau unterstützen und Debatten schärfen.Das Projekt offenesparlament.de basiert auf der Fragestellung, über was im Bundestag eigentlich debattiert wird. Die Open Knowledge Foundation hat dazu ein Tool entwickelt, um über einfache Filter die Protokolle des Bundestags zu durchsuchen. Mehr unter: https://offenesparlament.de

Matthias Heeder hat dieses Jahr mit seiner Frau den Film „Pre-Crime“ herasusgebracht, der von der Systemgesteurerten Verbrecherprävention handelt. Diese Methode wird „Predictive Policing“ genannt. HIerbei wird prognostiziert, wann und wo ein Verbrecher zuschlägt, indem ein Polizeicomputer dafür mit persönlichen Informationen, die wir täglich freiwillig im Internet preisgeben, gefüttert wird. In Chicago, London oder München arbeitet die Polizei längst mit der Analyse von Big Data – die beiden Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder sind für ihren Dokumentarfilm um die halbe Welt gereist und haben Menschen getroffen, die jeden Tag mit der Technologie zu tun haben bzw. sie weiterentwickeln. Sie sprachen unter anderem auch mit Menschen, die Opfer von „Predictive Policing“ wurden. Matthias erzählt hier über seine eigenen Erfahrungen und Herausforderungen, die ihm während des Filmens begegnet sind. Mehr Infos zu dem Film unter: http://precrime-film.de

Gero stellt das IGF (Internet Governance Forum) vor und thematisiert dessen Besonderheiten, welche beispielsweise darin bestehen, dass dem IGF viele unterschiedliche, einflussreiche Stakeholder angehören. Er kündigt die Veranstaltung des IGF am 15. November an, die eine Voranmeldung vorraussetzt und diverse Panels umfasst. Anschließend stellt er die beiden Pre-Events vor, unter anderem eine Debatte zwischen Markus Beckedahl und Wolfgang Kleinwächter. Zuletzt lädt er noch zu der Power Shifts Veranstaltung in der Konrad-Adenauer-Stiftung von Irads international ein. https://www.intgovforum.org/

 

Janik Besendorf stellt das Aktionsbündnis Endstation gegen Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz vor. Er lädt zum Aktionstag am 27. November im Bahnhof Südkreuz ein, der aus einer Kundgebung, diversen Ständen und kreativen Protest Möglichkeiten zum Pilotprojekt „Sicherheitsbahnhof Südkreuz“ besteht. Die Aktivisten vom Aktionsbündnis Endstation finden das Pilotprojekt unwissenschaftlich und glauben, dass es nur zur Legitimation von Überwachungsmaßnahmen dient. Für mehr Infos könnt ihr ihre Website https://endstation.jetzt/ besuchen.

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abendende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

66. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

Newsletter Oktober

Liebe Freunde, Liebe Freundinnen,

im Oktober haben uns die Sondierungsgespräche als auch die Abstimmung im EU-Parlament über die ePrivacy Reform beschäftigt. In Europa diskutierte man über die Vorratsdatenspeicherung, die Do-not-track-Funktion der Browsereinstellung und die Geodatensammlung. In den Sondierungsgesprächen wurde erstmals deutlich, wohin die Reise beim Thema Netzpolitik bei einer Jamaika-Koalition gehen könnte.

Wir haben in 10 netzpolitischen Sachbereichen verschiedene Handlungsempfehlungen für die künftige Regierungskoalition zusammengestellt, die aus unserer Sicht Eingang in eine Koalitionsvereinbarung finden müssen, um in der kommenden Legislaturperiode eine grundrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik zu gewährleisten.

1. ePrivacy: Europäisches Parlament stimmt gegen Ausverkauf des Datenschutzes
2. Sondierungsverhandlungen: 10 netzpolitische Handlungsempfehlungen für die künftige Regierungskoalition
3. Bonner Dialog für Cybersicherheit
4. Der Digitale Gesellschaft e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e Geschäftsführer
5. „In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM
6. Netzpolitischer Abend
7. Video vom letzten Netzpolitischen Abend
8. DigiGes in den Medien

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1. ePrivacy: Europäisches Parlament stimmt gegen Ausverkauf des Datenschutzes
Mit einer klaren Mehrheit von 318 zu 280 Stimmen hat das Plenum des Europäischen Parlaments für die Beschlussempfehlung des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres zur ePrivacy-Reform votiert. Der Ausschuss hatte sich zuvor unter anderem dafür ausgesprochen, den Schutz vor Tracking online und offline zu stärken und die Verarbeitung von Daten, die bei der Nutzung von Kommunikationsdiensten anfallen, strikt von der Einwilligung der Betroffenen abhängig zu machen. Außerdem empfahl der Ausschuss, datenschutzfreundliche Voreinstellungen bei Browsern und Endgeräten verpflichtend zu machen und ein Recht auf Verschlüsselung einzuführen.
Die Verhandlungsführer des Parlaments wurden auf Grundlage des Abstimmungsergebnisses am 26. Oktober mit dem Ministerrat und der Kommission in den Trilog-Prozess eintreten.

Unser Blogbeitrag befindet sich hier:

Unsere Podcast beim 65. Netzpolitischen Abend findet ihr hier:

Unser Videopodcast „ePrivacy-Richtlinie: Ringen um Privatsphäre geht in die nächste Runde“ dazu auf FluxFM:

2. Sondierungsverhandlungen: 10 netzpolitische Handlungsempfehlungen für die künftige Regierungskoalition

Am 26. Oktober haben die Sondierungsverhandlungen zwischen Union, FDP und Grünen zum Themenfeld Digitalisierung begonnen. Zu diesem Anlass haben wir in 10 netzpolitischen Sachbereichen verschiedene Handlungsempfehlungen für die künftige Regierungskoalition zusammengestellt, die aus unserer Sicht Eingang in eine Koalitionsvereinbarung finden müssen, um in der kommenden Legislaturperiode eine grundrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik zu gewährleisten. Hier thematisieren wir außerdem, dass Anlasslose Massenüberwachung beenden werden sollte und Urheberrecht zeitgemäß liberalisiert werden soll.

Unseren Podcast dazu bei Flux FM findet ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=vaUWcqJn8sA

Weitere Informationen dazu findet ihr unter:
https://digitalegesellschaft.de/2017/10/sondierung-handlungsempfehlungen/

3. Bonner Dialog für Cybersicherheit

Auf dem 10. Bonner Dialog für Cybersicherheit wurde unter anderem einen Rückblick auf die Bundestagswahl 2017 geworfen und diskutiert, welchen Beitrag Cybersicherheit zum Schutz freier Demokratien leisten kann. Neben der Information wurde auch genug Zeit für das Netzwerken eingeplant. Hier fand auch eine Podiums-Publikums-Diskussion u.a. mit unserem Geschäftsführer Alexander Sander und Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) statt.

Weitere Informationen findet ihr hier:
https://www.fkie.fraunhofer.de/de/Veranstaltungen/bdcs.html

4. Der Digitale Gesellschaft e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e Geschäftsführer/in

Die Stelle umfasst

  • die Koordination der Vereinsarbeit und die Einbeziehung der Mitglieder,
  • die Entwicklung und Umsetzung strategischer Ziele, Leitlinien und Kampagnen des Vereins,
  • die Vertretung des Vereins gegenüber Medien, Geldgebern und Stakeholdern sowie in Gremien und auf Veranstaltungen,
  • die Planung des Vereinsbudgets,
  • die Erarbeitung von Förderanträgen,
  • das Management von Projekten des Vereins,
  • und die Personalführung.

Der oder die Geschäftsführer/in arbeitet dabei grundsätzlich den Mitgliedern sowie im Tagesgeschäft dem Vorstand des Vereins zu.

Von Bewerberinnen und Bewerbern wird einschlägige Berufserfahrung insbesondere im Bereich politischer Nichtregierungsorganisationen, im Verbraucherschutz, in der Öffentlichkeitsarbeit und/oder politischen Institutionen erwartet. Bewerber/innen sollten außerdem Expertise im Bereich Netzpolitik sowie zu Grund- und Freiheitsrechten im digitalen Raum mitbringen und sich mit Europapolitik auskennen. Ein abgeschlossenes Studium, vorzugsweise im Bereich der Rechts-, Wirtschafts-, Politik-, Sozial- oder Kommunikationswissenschaften ist von Vorteil. Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift werden vorausgesetzt.

Der Digitale Gesellschaft e.V. hat sich der gerechten und demokratischen Teilhabe aller Menschen am digitalen und vernetzten Zeitalter verschrieben. Er vertritt die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie der Bürgerinnen und Bürger. Zu seinen Zielen gehören die Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz, die Förderung des demokratischen Staatswesens im digitalen Zeitalter, die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung, insbesondere auf den Gebieten Informatik, Kommunikationswissenschaften sowie Demokratie und Recht. Er ist selbstlos tätig und hat seinen Sitz in Berlin. Der Digitale Gesellschaft e.V. ist Mitglied im Zusammenschluss europäischer Nutzerorganisationen European Digital Rights (EDRi).

Wir bieten eine Stelle im Umfang von 38 Stunden/Woche in einem angenehmen Umfeld im politischen Berlin, das viel Gestaltungsspielraum und Raum für Engagement und Weiterentwicklung bietet. Das Gehalt orientiert sich an TöVD Bund E 13 / 1. Die Stelle ist schnellstmöglich zu besetzen.

Bewerbungen bitten wir bis einschließlich 19.11.17 an vorstand@digitalegesellschaft.de zu richten.

5. „In digitaler Gesellschaft“ bei FluxFM

Seit Januar 2016 berichten wir in der Reihe „In digitaler Gesellschaft“ beim Berliner Radiosender FluxFM über das netzpolitische Thema der Woche. In kurzen Gesprächen erläutern wir aktuelle Entwicklungen im Feld der Netzpolitik. Das Themenspektrum reicht von tagespolitischen Ereignissen auf lokaler sowie globaler Ebene bis hin zu längerfristigen Projekten, welche wir als DigiGes kritisch begleiten. Als gemeinnütziger Verein, der sich für Grundrechte und Verbraucherschutz im digitalen Raum einsetzt, möchten wir auch aufzeigen, warum und inwiefern die angesprochenen Themen uns alle betreffen und welchen Beitrag jede einzelne Person zum Erhalt und zur Fortentwicklung einer freien und offenen digitalen Gesellschaft leisten kann.

Die Sendung könnt Ihr Euch jeden Mittwoch um 16:10 Uhr live bei 100,6 FluxFM anhören.
Diesen Monat haben wir über die folgenden Themen gesprochen:

ePrivacy-Richtlinie: Ringen um Privatsphäre geht in die nächste Runde (Folge 91)

Entscheidung zu Stream0n: Netzneutralität kaputt? (Folge 92)

Offene Netze: Wie offen ist offen? (Folge 93)

Privacy Shield: Datenschutzgarantien auf dem Prüfstand (Folge 94)

Sämtliche Video-Aufzeichnungen findet Ihr hier:

Sämtliche Audio-Mitschnitte findet Ihr hier:
https://soundcloud.com/digiges/

6. Netzpolitischer Abend
Der nächste Netzpolitische Abend findet statt am Dienstag, 03. Oktober, wie gewohnt um 20:00 Uhr in der http://c-base.org in Berlin.

Programm:

Benjamin Bergemann: – Das Einwilligungsparadox im Datenschutz

Knut Perseke: – offenesparlament.de

Matthias Heeder: – Über seine Arbeit an der Doku „Pre-Crime“

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20:00 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa066 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn Ihr nicht vor Ort sein könnt.

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7. Video vom letzten Netzpolitischen Abend
Am 03.Oktober fand unser 65. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Sven Scharioth ist Projektleiter des Marktwächters Digitale Welt (DMW) im Verbraucherzentrale Bundesverband – kurz vzbv. Seit Juni 2015 verantwortet er den Aufbau eines Frühwarnsystems aus allen 16 Verbraucherzentralen zur systematischen Beobachtung des digitalen Marktes aus Verbrauchersicht. Dabei koordiniert er unter anderem die Zusammenarbeit mit fünf Schwerpunkt-Verbraucherzentralen, die mit kleinen Teams jeweils ein Marktsegment betreuen. Die Verbraucherzentralen der Länder und deren Bundesverband (vzbv) beobachten im Marktwächter-Projekt die Digitale Welt und fahnden systematisch nach Problemen der Verbraucher. Wie sie arbeiten, welche Erkenntnisse sie bisher gewonnen haben und welche Untersuchungen sie noch planen, stellt der Projektleiter Sven Scharioth in seinem Vortrag vor.

Tomas Rudl hat bereits für diverse Provider gearbeitet und Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c’t und Heise Online schrieb. Er redet hier über den Ausbau der Breitbandnetzte in Europa. Dabei thematisiert er unter anderem die Rahmenbedingungen für das Regulierungsumfeld der Telekommunikationsmärkte. Außerdem berichtet er über die Erfahrungen und Fehler, die zu dem Thema bereits in der USA stattgefunden haben, und schließt daraus, wie es mit dem Breitbandausbau in Europa in den nächsten Jahren aussehen wird, sprich wie viel Glasfaser es geben wird.

Alexander Sander arbeitet als Geschäftsführer beim Digitale Gesellschaft e.V.. In seinem Vortrag erörtert er die Streitpunkte in der ePrivacy-Reform, beispielsweise die Vorratsdatenspeicherung in Europa, die Do-not-track-Funktion der Browsereinstellung und Geodatensammelung.

Frank Rieger ist Hacker, Autor, Internetaktivist und einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC). Er stellt hier den 34C3 vor, welcher dieses Jahr zum ersten Mal in Leipzig stattfindet. Vom 27. bis 30 Dezember 2017 findet mit dem 34. Chaos Communication Congress (34C3) die jährliche Fachkonferenz und Hackerparty des Chaos Computer Clubs statt. Der Kongress beschäftigt sich in zahlreichen Vorträgen und Workshops mit Themen rund um Informationstechnologie, Computersicherheit, der Make-Szene, dem kritisch-schöpferischen Umgang mit Technologie und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

8. DigiGes in den Medien

DigiGes in Print- und Onlinemedien:

Focus
Diebstahl und Manipulation von Daten vorbeugen: Tage der Cybersicherheit in Bonn
http://www.focus.de/regional/bonn/stadt-bonn-meldung-vom-16-10-2017_id_7722273.html

Insider-IT
EU: „Privacy Shield funktioniert“
http://www.inside-it.ch/articles/49090

Computer Base
E-Privacy-Verordnung: EU-Parlament votiert für Tracking-Schutz
https://www.computerbase.de/2017-10/e-privacy-verordnung-eu-parlament-tracking-schutz/

upr.org
With Huge Fines, German Law Pushes Social Networks To Delete Abusive Posts
http://upr.org/post/huge-fines-german-law-pushes-social-networks-delete-abusive-posts

BR24
Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Es müssen Hass und Fake News gelöscht werden
https://www.youtube.com/watch?v=3OcepXmA4WY