Willkommen zum 130.Netzpolitischen Abend! Wir haben uns entschieden den Abend wie gewohnt zu veranstalten, auch wenn 3. Oktober bekanntlich ein Feiertag ist. Wir treffen uns wie immer um 20h auf der c-base, ihr könnt das Programm aber natürlich auch über den Stream verfolgen.

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Update zur Chatkontrolle

Da sich zum Thema Chatkontrolle gerade einiges in Brüssel und Berlin tut, werden wir Euch zu unserem Lieblingsthema auf den neuesten Stand bringen.

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Wie kommt das Gemeinwohl in die Digitalpolitik? – Aline Blankertz

Alle scheinen es zu wollen, doch was genau dafür erfüllt sein und passieren muss, ist oft unklar. Wikimedia Deutschland hat acht Anforderungen entwickelt, an denen sich digitalpolitische Projekte für das Gemeinwohl messen lassen müssen, und diese auch auf drei aktuelle Projekte angewandt.
 
Aline ist Referentin für Politik und den öffentlichen Sektor bei Wikimedia Deutschland e.V.. Sie ist angewandte Ökonomin insbesondere in den Bereichen Datenökonomie und Digitalregulierung und war vor Wikimedia u.a. bei der Stiftung Neue Verantwortung und einer wirtschaftswissenschaftlichen Beratung.

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„Wieviel Kapitalismus steckt in der DSGVO und was ist „digitaler Kapitalismus?“ – Malte Engeler

Niemand mag Kapitalismus und der Begriff „digitaler Kapitalismus“ dient als Label für alles Schlechte in der digitalen Welt. Gleichzeitig bewegt sich digitalpolitische Kritik oft nur innerhalb der Grenzen der kapitalistischen Ordnung. Aber eine andere (digitale) Welt ist möglich. Der erste Schritt dahin ist, wieder darüber zu sprechen, welchen schädlichen Dynamiken und Prinzipien den Kapitalismus ausmachen und wie sehr diese auch unser Datenrecht prägen. Das gute digitale Leben für alle setzt voraus, dass wir alle wieder gemeinsam über Alternativen zum Status Quo nachdenken.

Malte ist Richter am Verwaltungsgericht, vorher Mitarbeiter einer Datenschutzaufsichtsbehörde und derzeit an ein Bundesministerium abgeordnet. Er befasst sich seit Jahren mit datenschutzrechtlichen bzw. datenökonomischen Fragen und untersucht dabei vor allem wirtschaftsliberale und kapitalistische Einflüsse auf das Datenrecht sowie alternative, gemeinwohlorientierte regulatorische Ansätze.