Am 7. Juli haben wir einen Themenabend zu autonomen Waffensystemen veranstaltet. Wie gewohnt ab 20h auf der c-base und im Stream auf Peertube.

Als Gäste haben wir einige Aktive von der deutschen Abteilung der Campaign to Stop Killer Robots.
Zur Kampagne
Seit 2013 setzt sich Stop Killer Robots für neues Völkerrecht im Bereich von Autonomie in Waffensystemen ein. Die globale Koalition von über 300 Mitgliedsorganisationen ist in mehr als 75 Ländern aktiv.
1: Was sind Autonome Waffensysteme — und warum sind sie problematisch? (Marius Pletsch)
Wir beleuchten die ethischen, rechtlichen und humanitären Probleme.
Marius Pletsch arbeitet als Referent bei der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Mitglied im BundessprecherInnenkreis und sitzt im Beirat der Informationsstelle Militarisierung e.V. Seit 2015 beschäftigt er sich mit unbemenschten Systemen im Militär und vertritt die DFG-VK seit 2019 in der internationalen Campaign to Stop Killer Robots.
2: Warum gibt es noch keine Regulierung und warum setzen sich insbesondere Staaten des Globalen Südens für Verhandlungen ein? Und was kann ich selbst tun? (Jennifer Menninger)
Wir blicken auf den aktuellen Stand der internationalen Bemühungen und die Position Deutschlands. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, um sich selbst für ein Verbot von autonomen Waffen zu engagieren.
Jennifer Menninger ist freiberufliche Referentin für Friedens- und Sicherheitspolitik und arbeitet bei der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung in Berlin. Zuvor war sie Geschäftsführerin von WILPF (Women’s International League for Peace and Freedom) Deutschland. Sie beschäftigt sich mit feministischen Perspektiven im Bereich Abrüstung, Frieden und Digitalisierung.
3: Mehr als „Killerroboter“ — Was ist Militärische KI? (Lena Rohrbach)
Wir zeigen auf, welche Rolle KI außerhalb von klassischen AWS spielt, illustrieren dies an Beispielen wie Gaza und Iran und erörtern, welche Regulierungsforderungen darüber hinaus nötig sind.
Lena Rohrbach ist Referentin für Menschenrechte im digitalen Zeitalter und Rüstungsexportkontrolle bei Amnesty International. Sie hat als Campaignerin für Campact und im Journalismus gearbeitet und war Sprecherin der Piratenpartei. Lena hat Philosophie, Kulturwissenschaft und Geschichte in Berlin und International Human Rights Law an der University of Nottingham studiert.

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