Den nächsten Netzpolitischen Abend gibt’s am Dienstag, den 3. März 2020, wie immer ab 20 Uhr auf der c-base. Einmal im Monat bringt die netzpolitische Organisation Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive auf der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Programm

Moderation: Ingo Dachwitz

Johanna und Arndt von der Projektwerkstatt Digitale Inklusion- Crypto für Alle?: Digitale Inklusion – Crypto für Alle? – Vom Datenschutz-Aktivismus zur Uni und zurück.

Patricia Leu & Marie Gutbub: 8. Runde Prototype Fund: Who needs money? – Cash for FOSS

Peggy Sylopp: „Hear How You Like To Hear“ – Forschung für die Zukunft von Hearables

Johanna und Arndt von der Projektwerkstatt Digitale Inklusion- Crypto für Alle?: Digitale Inklusion – Crypto für Alle? – Vom Datenschutz-Aktivismus zur Uni und zurück.
Wir sind eine selbstorganisierte und studentisches Projekt der TU Berlin und wollen herausfinden, welche materiellen, intersektionalen, und interkulturellen Realitäten sich im Kontext von Datenschutz, Aktivismus, und durch Technologieentwicklung sowie -nutzung formieren. Auf dem netzpolitischen Abend werden wir unser Projekt und die Ergebnisse des vorigen Semesters vorstellen: Richtlinien darüber, wie wir uns datenarm im öffentlichen Raum bewegen können, wie wir Gesichtserkennungskameras austricksen, und wie die Wikipedia inklusiver und diskriminierungsfrei gestaltet werden könnte. Denn: wie doing crypto → doing gender miteinander verbunden sind, ist ein ganz zentrales Thema unseres Seminars. Wir freuen uns auf euer Feedback!

Patricia Leu & Marie Gutbub: 8. Runde Prototype Fund: Who needs money? – Cash for FOSS
Wir stellen unser Förderprogramm für Open-Source-Softwareentwicklung vor und laden zur Bewerbung für die aktuelle Förderrunde ein.

Der Prototype Fund ist ein Förderprogramm für selbständige Software-Entwickler*innen und kleine Teams, die innovative Ideen prototypisch umsetzen wollen. Sie bekommen dafür fast 50.000 Euro Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Wir unterstützen die Projekte nicht nur finanziell, sondern auch ideell, mit Weiterbildungen, Zugang zu Netzwerken und Coachings.

Mit dem Prototype Fund fördern wir Public Interest Tech in Deutschland. Wir fördern Talente und helfen ihnen dabei, sich zu professionalisieren. Wir schaffen damit ein positives Klima für neue Ideen und mehr Experimentierfreudigkeit.

Bis zum 31.3. könnt ihr euch für unsere 8. Runde bewerben.

Peggy Sylopp: „Hear How You Like To Hear“ – Forschung für die Zukunft von Hearables

Seit Oktober 2017 habe ich am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT an personalisierter Hörverstärkung geforscht, im Citizen Science Projekt „Hear How You Like To Hear“, das ich als selbst Betroffene initiierte.
Für mich war es einerseits spannend, andererseits aufreibend mich mit konventionellen Forschungsmethoden wie etwa der Laborforschung und Objektivierung der Betroffenen auseinander zu setzen und dennoch neue Wege für das Projekt zu realisieren.

So entwickelten wir für das Outdoor-Forschungsszenario „Soundwalk“ die Open Source #liketohear-App mit Raspberry-Box, die ich euch zusammen mit einem Einblick in die Forschungsergebnissen vorstellen will.

Organisatorisches

Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.
Hashtag

Der Hashtag für diesen Abend ist #npa091, gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

Rückblick

Am 3. März 2020 fand unser 91. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter euch, die nicht dabei sein konnten, gibt es die Videos hier zum nachschauen.

Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen

Wir sind eine selbstorganisierte und studentisches Projekt der TU Berlin und wollen herausfinden, welche materiellen, intersektionalen, und interkulturellen Realitäten sich im Kontext von Datenschutz, Aktivismus, und durch Technologieentwicklung sowie -nutzung formieren. Auf dem netzpolitischen Abend werden wir unser Projekt und die Ergebnisse des vorigen Semesters vorstellen: Richtlinien darüber, wie wir uns datenarm im öffentlichen Raum bewegen können, wie wir Gesichtserkennungskameras austricksen, und wie die Wikipedia inklusiver und diskriminierungsfrei gestaltet werden könnte. Denn: wie doing crypto → doing gender miteinander verbunden sind, ist ein ganz zentrales Thema unseres Seminars. Wir freuen uns auf euer Feedback! (Johanna und Arndt)

Mehr dazu unter: doing-crypto.de

Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen

Wir stellen unser Förderprogramm für Open-Source-Softwareentwicklung vor und laden zur Bewerbung für die aktuelle Förderrunde ein.

Der Prototype Fund ist ein Förderprogramm für selbständige Software-Entwickler*innen und kleine Teams, die innovative Ideen prototypisch umsetzen wollen. Sie bekommen dafür fast 50.000 Euro Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Wir unterstützen die Projekte nicht nur finanziell, sondern auch ideell, mit Weiterbildungen, Zugang zu Netzwerken und Coachings.

Mit dem Prototype Fund fördern wir Public Interest Tech in Deutschland. Wir fördern Talente und helfen ihnen dabei, sich zu professionalisieren. Wir schaffen damit ein positives Klima für neue Ideen und mehr Experimentierfreudigkeit.

Bis zum 31.3. könnt ihr euch hier für unsere 8. Runde bewerben.

Mehr dazu unter: prototypefund.de

Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen

 

Seit Oktober 2017 habe ich am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT an personalisierter Hörverstärkung geforscht, im Citizen Science Projekt „Hear How You Like To Hear“, das ich als selbst Betroffene initiierte. Für mich war es einerseits spannend, andererseits aufreibend mich mit konventionellen Forschungsmethoden wie etwa der Laborforschung und Objektivierung der Betroffenen auseinander zu setzen und dennoch neue Wege für das Projekt zu realisieren. So entwickelten wir für das Outdoor-Forschungsszenario „Soundwalk“ die Open Source #liketohear-App mit Raspberry-Box, die ich euch zusammen mit einem Einblick in die Forschungsergebnissen vorstellen will.