In der Pandemie liegt die Gefahr, digitale Überwachungsmöglichkeiten auszubauen und Grundrechte einzuschränken, aber auch das Potential für öffentliche Debatten und den Ausbau digitaler Souveränität zum Nutzen aller. Dafür demonstrieren wir am 14. Juni in Berlin: #SoGehtSolidarisch

Auch dieses Jahr unterstützen wir die Aktion von #unteilbar als Erstunterzeichnende und rufen zur Demonstration am 14. Juni 2020 in Berlin, Leipzig, weiteren Städten und im Internet auf. Verantwortungsbewusst und auf Abstand werden wir ein Band der Solidarität durch die Städte spannen und für eine antirassistische, soziale und klimagerechte Gesellschaft demonstrieren.

https://www.unteilbar.org/sogehtsolidarisch/

 

Wir fordern (aus dem Aufruf):

  • Bessere Arbeitsbedingungen und gute Löhne für alle. Gleiche Rechte und Schutzbedingungen für migrantische Arbeiter*innen
  • Geschlechtergerechte Verteilung von Sorgearbeit
  • Kostenlose Gesundheitsversorgung für alle und Rücknahme der Privatisierungen
  • Sicherer und guter Wohnraum für alle: Unabhängig von Geldbeutel und Aufenthaltsstatus
  • Demokratisierung der Wirtschaft und mehr Mitbestimmung in den Betrieben
  • Eine Steuerpolitik, bei der die wirtschaftlich Starken und Vermögenden die Kosten der Krise tragen
  • Sozial und ökologisch gerechte Konjunkturprogramme
  • Schuldenerlasse und Unterstützung der von der Krise besonders hart getroffenen Länder
  • Für das Recht auf Schutz und Asyl – Auflösung menschenrechtswidriger Unterbringungen – Aufnahme der Geflüchteten aus den griechischen Lagern jetzt – Solidarität kennt keine Grenzen!
  • Menschenrechte müssen weltweit der Maßstab für die Bewältigung der Krise sein
  • Einen gesellschaftlichen Pakt gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsterrorismus
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