DigiGes bei Flux FM

Unser Podcast: Das netzpolitische Thema der Woche bei FluxFM.

Seit Januar 2016 berichten wir in der Reihe „In digitaler Gesellschaft“ beim Berliner Radiosender FluxFM über das netzpolitische Thema der Woche. In kurzen Gesprächen erläutern wir aktuelle Entwicklungen im Feld der Netzpolitik. Das Themenspektrum reicht von tagespolitischen Ereignissen auf lokaler sowie globaler Ebene bis hin zu längerfristigen Projekten, welche wir als DigiGes kritisch begleiten. Als gemeinnütziger Verein, der sich für Grundrechte und Verbraucherschutz im digitalen Raum einsetzt, möchten wir nicht zuletzt auch die Fragen aufwerfen, warum die angesprochenen Themen uns alle betreffen und welchen Beitrag jeder einzelne zum Erhalt und zur Fortentwicklung einer freien und offenen digitalen Gesellschaft leisten kann.

Die Sendung könnt Ihr Euch jeden Mittwoch um 16:10 Uhr live bei 100,6 FluxFM anhören.

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All diejenigen, die sich die Übertragungen nicht im Live-Stream anhören konnten oder sich lieber im Format bewegter Bilder anschauen möchten, finden die Videos auf unserem YouTube-Kanal.

Die Youtube-Videos könnt Ihr auch als RSS-Feed abonnieren.

Die Audio-Mitschnitte findet Ihr auf unserem SoundCloud-Kanal. Dazu gibt es auch einen entsprechenden RSS-Feed.

Eine kurze Vorstellung des Podcasts findet Ihr auch auf der Website von FluxFM.

In der aktuellen Folge unseres Podcasts sprechen Alexander Sander und Katia Berg über die Funkzellenabfrage.

Immer häufiger setzt die Polizei bei der Verfolgung von Straftaten auf die Funkzellenabfrage. Mit diesem Ermittlungsinstrument können sämtliche Mobilfunkgeräte, die sich zum Zeitpunkt der Tatbegehung in der Nähe eines Tatorts befunden haben, ausfindig gemacht werden. Alternativ können die Behörden auch gezielt nach bestimmten Nummern suchen, um den Standort eines bestimmten Gerätes zu ermitteln. So praktisch die Funkzellenabfrage auch auf den ersten Blick erscheinen mag, so problematisch ist sie im Hinblick auf die Unschuldsvermutung und die Grundrechte – denn eine Abfrage trifft stets auch Hunderte oder gar Tausende Unbeteiligte, die auf diese Weise in den Fokus der Strafverfolgungsbehörden geraten können. Dabei ist noch nicht einmal bekannt, ob und wie häufig die Funkzellenabfrage zu einem tatsächlichen Fahndungserfolg führt.

Wie Funkzellenabfrage genau funktioniert, wie häufig sie angewendet wird und wie man erfahren kann, ob das eigene Telefon schon einmal abgefragt wurde, das klären Alexander Sander und Katia Berg in der 58. Folge von „In digitaler Gesellschaft“.