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72. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibts am Dienstag, den 05. Juni, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

Unsere neue Geschäftsführerin Elke Steven stellt sich vor.

Sebastian Berg, Florian Eyert, Karoline Helbig, Florian Irgmaier, Niklas Rakowski, Rainer Rehak und Diana Serbanescu: stellen das Weizenbaum-Institut vor und geben einen ersten Einblick in seine Forschungen zu: „Demokratie und Digitalisierung“ , „Quantifizierung und gesellschaftliche Regulierung“ und „Kritikalität softwarebasierter Systeme

Julian Jaursch: stellt das Informationsportal zum neuen europäischen Datenschutzrecht vor:  Deine Daten Deine Rechte

Simon Sonnenberg: stellt das Spiel Fake oder News? zum Thema: Informationskompetenz und bewusste Selbstverantwortung vor

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa072– gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick
Am 03. April fand unser 71. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Walter Palmetshofer @vavoida von der Open Knowledge Foundation Deutschland stellt eine Kurzstudie über den Wert der persönlichen Daten vor und präsentiert das Konzept „Mydata“ als Diskussionsgrundlage für den möglichen zukünftigen Umgang mit persönlichen Daten. Die Links zur vorgestellten Studie und seine Slides findet ihr in diesem Pad.

Nicola Jentzsch von der Stiftung Neue Verantwortung stellt in ihrem Vortrag ihre Studie: „Dateneigentum – Eine gute Idee für die Datenökonomie?“ vor. Von ihrem Vortrag gibt es leider keine Aufnahme.

Jan Schallaböck erläutert in seinem Vortrag „Meine Daten gehören mir, oder? Ein Beitrag zur Debatte um das Dateneigentum“ die juristische Dimension des Dateneigentums. Er erläutert, warum ein Dateneigentum sowohl rechtsdogmatisch als auch mit Blick auf die Machtverhältnisse im Datenschutz eine schlechte Idee für die Betroffenen ist. Zugleich zeigt Jan jedoch, dass die Eigentumsperspektive dabei helfen kann, einige Probleme des Datenschutzes, wenn auch nicht zu lösen, zumindest besser zu verstehen.

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

71. Netzpolitischer Abend: Dateneigentum – Videos zum Nachschauen

Monatliches Treffen der digitalen Zivilgesellschaft in Berlin. Read More…

71. Netzpolitischer Abend: Dateneigentum

Die Idee des Dateneigentums ist nicht neu. Mit der fortschreitenden Warenwerdung von Informationen sorgt sie seit einiger Zeit jedoch wieder verstärkt für Diskussionen: Im Koalitionsvertrag der neuen Großen Koalition heißt es: „Die Frage, ob und wie ein Eigentum an Daten ausgestaltet sein kann, müssen wir zügig angehen.“. Das Bundesverkehrsministerium hat schon in der vergangenen Legislaturperiode explizite Überlegungen für ein Dateneigentumsgesetz angestellt. Auf EU-Ebene wird derzeit eine Richtlinie verhandelt, mit der personenbezogene die Daten als Zahlungsmittel-Äquivalent anerkannt werden könnten. Neue Initiativen versuchen, Verbrauchern durch sogenannte „Personal Information Management Systeme“ mehr Selbstbestimmung über „ihre Daten“ in der Datenökonomie zu ermöglichen.

Mit einer Sonderausgabe unseres Netzpolitischen Abends wollen wir unterschiedliche Facetten der drängenden Thematik „Dateneigentum“ aus zivilgesellschaftlicher Perspektive beleuchten. Dieser findet am Dienstag, den 03. April, wie immer ab 20 Uhr in der c-base statt.

Programm:

Nicola Jentzsch: Dateneigentum – Eine gute Idee für die Datenökonomie?

Jan Schallaböck: Meine Daten gehören mir, oder? Ein Beitrag zur Debatte um das Dateneigentum

Walter Palmetshofer: Über den monetären Wert persönlicher Daten und die
Initiative MyData

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa071– gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick
Am 06. März fand unser 70. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Arne Semsrott von der Open Knowledge Foundation Deutschland stellt die OpenSchufa vor und zeigt, wie die Schufa und andere auf die Initiative der OKFN reagieren.

Im Zuge der Reform des EU-Urheberrechtsrahmens soll tief in die Funktionsweise des Netzes eingegriffen werden. Das geschieht indem alle uploadfähigen Plattformen zu automatisierter Filtersoftware verpflichtet werden, um Urheberrechtverletzungen – oder welche unbeliebsamen Inhalte auch immer – von vorne hinein zu unterbinden anstatt sie nachträglich zu entfernen. Die aktuellen Entwicklungen dazu sind interessant bis haarsträubend erzählt Dimitar Dimitrov, der „Wikimedian in Brussels“, aus nächster Nähe und Bernd Fiedler bei uns in der C-Base.

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abendende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

 

 

70. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

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70. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibts am Dienstag, den 06. März, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

John Hendrik Weitzmann, Dimitar Dimitrov und Bernd Fiedler – Upload-Filter und kein Ende? Wie Herr Voss mehr als ein Jahr Diskussion einfach ignoriert und Bulgarien von der EU-Kommission ‚unterstützt‘ wird

Arne Semsrott– Open Schufa

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa070– gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick

Am 06. Februar fand unser 69. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Neue und verstärkte Datenschutzrechte gelten bald EU-weit für alle Verbraucher*innen: Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) wird am 25. Mai 2018 wirksam. Der Digitale Gesellschaft e.V. hat das Gesetzesvorhaben seit Jahren begleitet und nun, zum Start der Reform, setzen wir ein Informationsprojekt für Verbraucher*innen um. „Deine Daten. Deine Rechte.“ stellt interaktiv und verständlich die neuen Regeln der DS-GVO vor. Mehr noch: Das Projekt möchte die Nutzer*innen dazu ermuntern und sie befähigen, ihre Rechte auch wahrzunehmen.

Constanze Kurz berichtet auf dem 69. Netzpolitischen Abend über den Staatstrojaner in Hessen und im Bund. In Hessen stand eine Anhörung im Innenausschuss an, zu der diverse netzpolitische Experten Stellungnahmen einreichen

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abendende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

69. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

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67. Netzpolitischer Abend – Videos zum Nachschauen

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67. Netzpolitischer Abend: Eine kritische Auseinandersetzung mit „Smart City“

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibts am Dienstag, den 06. Dezember, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:
Leon Kaiser – Anforderungen an eine demokratische Smart City
Walter Palmetshofer – “Mei Stadt is ned deppat”
Katalin Gennburg – «Die smarte Stadt neu denken. »
Annette Mühlberg – Gemeinwohl und demokratische IT-Infrastruktur

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa067 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick
Am 07. November fand unser 66. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Benjamin befasst sich mit der Einwilligung im Datenschutz. Die Einwilligung ist eines des wichtigsten Mittel, um die Verarbeitung der eigenen personenbezogenen Daten zu kontrollieren. Gleichwohl gibt ist das Instrument der Einwilligung auch mit einigen Nachteilen behaftet, die Benjamin in seinem Vortrag aufzeigt. Beispielsweise liegt einer Einwilligung nicht in jedem Fall eine wirklich bewusste Willensäußerung zugrunde. Häufig gibt es auch nicht die Möglichkeit, nur teilweise oder bis zu einem bestimmten Maß in eine Datenverarbeitung einzuwilligen. Vor diesem Hintergrund formuliert Benjamin seine Definition des Einwilligungsparadox.

Knut Perseke arbeitet für die Open Knowledge Foundation. Mit der Datenschule betreut er dort ein Bildungsprogramm zum Thema Daten und Technologien. Ziel der Datenschule ist die Förderung der digitalen Alphabetisierung. Das Projekt offenesparlament.de, welches die Datenschule in Zusammenarbeit mit abgeordnetenwatch.de entwickelt hat, will Debatten im Plenum des Bundestages sowie die Verbindung zwischen Themen und Akteuren sichtbar und verständlich machen. Die Open Knowledge Foundation hat dazu ein Tool entwickelt, um über einfache Filter die Protokolle des Bundestags zu durchsuchen. Mehr unter offenesparlament.de

Matthias Heeder hat in diesem Jahr gemeinsam mit Monika Hielscher den Film „Pre-Crime“ gedreht. Die Dokumentation beleuchtet die systemgesteuerte Verbrechensprävention, die auch als „Predictive Policing“ bezeichnet wird. Dabei prognostizieren Algorithmen auf der Grundlage von personenbezogenen Daten etwa aus sozialen Netzwerken, wann, wo und durch wen in naher Zukunft Straftaten begangen werden könnten. In Chicago, London oder München kommen solche Systeme bereits zum Einsatz. Für ihren Dokumentarfilm sind die beiden Regisseure um die halbe Welt gereist und haben Menschen getroffen, die jeden Tag mit diesen Technologien arbeiten. Außerdem sprachen sie mit Betroffenen, denen „Predictive Policing“ zum Verhängnis wurde. Über diese Begegnungen und über die Herausforderungen, auf die er im Zuge des Filmes gestoßen ist, berichtet Matthias in seinem Talk. Mehr Infos zum Film findet Ihr unter precrime-film.de

Gero stellt das Internet Governance Forum (IGF) vor und kündigt außerdem eine Veranstaltung des IGF am 15. November an. www.intgovforum.org/

Janik Besendorf gibt einen kurzen Einblick in das Aktionsbündnis Endstation gegen den Pilotversuch zur Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz. Er lädt zum Aktionstag am 27. November ein. Das Bündnis richtet dabei im Bahnhof Südkreuz eine Kundgebung aus und macht an diversen Ständen und mit kreativem Protest auf den Überwachungstestlauf „Sicherheitsbahnhof Südkreuz“ aufmerksam. Für mehr Infos könnt ihr ihre Website endstation.jetzt/ besuchen.

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

66. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibts am Dienstag, den 07. November, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

Benjamin Bergemann: – Das Einwilligungsparadox im Datenschutz

Knut Perseke:offenesparlament.de

Matthias Heeder:Über seine Arbeit an der Doku „Pre-Crime“

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa066 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick
Am 03. Oktober fand unser 65. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

Sven Scharioth ist Projektleiter des Marktwächters Digitale Welt (DMW) im Verbraucherzentrale Bundesverband – kurz vzbv. Seit Juni 2015 verantwortet er den Aufbau eines Frühwarnsystems aus allen 16 Verbraucherzentralen zur systematischen Beobachtung des digitalen Marktes aus Verbrauchersicht. Dabei koordiniert er unter anderem die Zusammenarbeit mit fünf Schwerpunkt-Verbraucherzentralen, die mit kleinen Teams jeweils ein Marktsegment betreuen. Die Verbraucherzentralen der Länder und deren Bundesverband (vzbv) beobachten im Marktwächter-Projekt die Digitale Welt und fahnden systematisch nach Problemen der Verbraucher. Wie sie arbeiten, welche Erkenntnisse sie bisher gewonnen haben und welche Untersuchungen sie noch planen, stellt der Projektleiter Sven Scharioth in seinem Vortrag vor. Weitere Informationen findet ihr unter: https://ssl.marktwaechter.de/digitalewelt/digitalmarkt

Tomas Rudl hat bereits für diverse Provider gearbeitet und Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c’t und Heise Online schrieb. Er redet hier über den Ausbau der Breitbandnetzte in Europa. Dabei thematisiert er unter anderem die Rahmenbedingungen für das Regulierungsumfeld der Telekommunikationsmärkte. Außerdem berichtet er über die Erfahrungen und Fehler, die zu dem Thema bereits in der USA stattgefunden haben, und schließt daraus, wie es mit dem Breitbandausbau in Europa in den nächsten Jahren aussehen wird, sprich wie viel Glasfaser es geben wird.

Alexander Sander arbeitet als Geschäftsführer beim Digitale Gesellschaft e.V.. In seinem Vortrag erörtert er die Streitpunkte in der ePrivacy-Reform, beispielsweise die Vorratsdatenspeicherung in Europa, die Do-not-track-Funktion der Browsereinstellung und Geodatensammlung. Mehr zu dem Thema findet ihr auf: https://digitalegesellschaft.de/2017/10/epriv-meps-call/

Frank Rieger ist Hacker, Autor, Internetaktivist und einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC). Er stellt hier den 34C3 vor, welcher dieses Jahr zum ersten Mal in Leipzig stattfindet. Vom 27. bis 30 Dezember 2017 findet mit dem 34. Chaos Communication Congress (34C3) die jährliche Fachkonferenz und Hackerparty des Chaos Computer Clubs statt. Der Kongress beschäftigt sich in zahlreichen Vorträgen und Workshops mit Themen rund um Informationstechnologie, Computersicherheit, der Make-Szene, dem kritisch-schöpferischen Umgang mit Technologie und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Mehr zu dem Thema findet ihr auf: https://www.ccc.de

Alle anderen Videos unserer Netzpolitischen Abendende findet Ihr auf unserem Youtube-Channel.

65. Netzpolitischer Abend

Einmal im Monat bringt der Digitale Gesellschaft e.V. netzpolitisch Interessierte und Aktive in der c-base in Berlin zusammen. In kurzen Vorträgen stellen interessante Menschen spannende Themen, Projekte, Initiativen und Kampagnen aus der Weite des Politikfeldes Netzpolitik vor. Die inhaltliche Bandbreite ist ebenso hoch wie der Praxisbezug, weshalb die Veranstaltung sowohl bei netzpolitischen Einsteigern als auch bei Erfahrenen beliebt ist. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, andere Aktive kennenzulernen und bei Mate oder Bier ins Gespräch zu kommen. Die Netzpolitischen Abende finden an jedem ersten Dienstag im Monat ab 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Den nächsten Netzpolitischen Abend gibts am Dienstag, den 03. Oktober, wie immer ab 20 Uhr in der c-base.

Programm:

Sven Scharioth: – Arbeitsweise und Erkenntnisse des Marktwächters Digitale Welt

Tomas Rudl – Glasfaser in ganz Europa: Zeit für neue Monopole?

Alexander Sander: – ePrivacy-Reform – Zeit für Aktion!

Frank Rieger – 34C3: Call for Participation

Organisatorisches:
Ihr findet die c-base in der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Einlass ist wie immer ab 19:15 Uhr, los geht’s um 20 Uhr, selbstverständlich auch im Stream unter http://c-base.org. Der Eintritt ist frei.

Hashtag:
Der Hashtag für den nächsten Abend ist #npa065 – gebraucht ihn gerne und reichlich, auch für Feedback und Fragen, wenn ihr nicht vor Ort sein könnt.

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Rückblick
Am 05. September fand unser 64. Netzpolitischer Abend statt. Für diejenigen unter Euch, die nicht live dabei sein konnten, gibt es hier die Videos zum Nachschauen:

John Weizmann arbeitet bei Wikimedia und ist Referent für Politik und Recht. Er stellt den Digital-O-Mat vor welcher von der Koalition Freies Wissen gebaut wurde. Dieser dient als interaktives Tool für Wähler*innen und funktioniert als „Wahl-O-Mat für digitale Themen“. John Weizmann berichtet über die Entstehung des Digital-O-Mat, die Vor-und Nachteile und die Kommunikation mit den Parteien.

Peggy Sylopp ist eine Künstlerin und Informatikerin, die sich für die freie Zugänglichkeit offener Technologien engagiert. Im Mai 2017 interviewte Peggy Sylopp in Brasilien Leute aus Organisationen, die mit selbstverwalteten Netzwerken arbeiten, u.a. einer feministischen Organisation und Bauer*innen aus dem Amazonasgebiet. In diesem Talk stellt Peggy Sylopp die Organisationen vor und berichtet über ihre Arbeit vor Ort.

Elisa Lindinger arbeitet bei der Open Knowledge Foundation und stellt deren Prototype Fund vor. Der Prototype Fund unterstützt Softwareentwickler*innen, Hacker*innen und Kreative dabei, ihre Ideen vom Konzept bis zur ersten Demo zu entwickeln. Mit einer Förderung von bis zu 47.500€ könnt Ihr sechs Monate lang Code schreiben und Open-Source-Prototypen entwickeln. Gefördert werden Projekte in den Bereichen Civic Tech, Data Literacy, Datensicherheit und Software-Infrastruktur.

Am 16.09. wird international ein Software Freedom Day gefeiert. Ein Event das jedes Jahr statt findet, aber die letzten Jahre in Berlin in einem relativ kleinen Kreis in der Berliner Linux User Group (Belug) gefeiert wurde. Daniel Guagnin stellt die Veranstaltung und das Programm vor. http://wiki.softwarefreedomday.org/20…

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